bLOGbuch

bLOGbuch vom 05.02.2017 – Kino, Kultur, Wandern

Im Kino gewesen, gelacht und geweint In den letzten zwei Wochen waren die Liebste gleich dreimal in unserem Lieblingskino in der Provinz, dem „Traumstern“ in Lich. Gesehen haben wir „Das Leuchten der Erinnerung“, „Eine bretonische Liebe“ und „Madame“. Alles drei leichte, lustige und nachdenklich machende Filme.

Dies und Das

b*Logbuch 2016-08-11 + Vom Duschen, Wegen, Leica und Kino

Heute wieder in der Muckibude gewesen. Erstaunlicherweise geh ich da ausgesprochen gerne hin. Nur ein Problem gibt es – das ist die Integration des dortigen Duschens in meinen Wochenplan. Dazu müssen Sie wissen, dass ich im Prinzip ein Chaot bin. Aber deswegen wohl versuche ich recht zwanghaft, alles in irgendein System zu bringen. Mein System für Duschen hieß bisher: alle…

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Dies und Das

Großes Kino: Die andere Heimat

Ich muss gestehen, dass ich ewig nicht mehr im Kino war.

Das hat zwei Gründe: einmal, dass die Liebste und ich uns ja meist nur zu den Wochenenden sehen. Und mitunter hält sie es nicht aus und geht mit ihrer Freundin unter der Woche schon mal in einen neuen Film. und ich habe das Nachsehen.

Zum Anderen: es ist eine Abwärtsspirale. Wenn man im Kino ist, sieht man einen Trailer und sagt: „Den möchte ich sehen!“. Wenn man nicht im Kino ist, sieht man keinen Trailer…

Gestern waren wir endlich mal wieder in Kino. Großes Kino hab’s da. „Die andere Heimat“ von Edgar Reitz.

Ich hatte etwa ganz anderes erwartet. Kommt davon, wenn man keine Trailer sieht und den Feuilleton nur nachlässig liest. Erwartet hatte ich einen Film nach Art der „Heimat“-Filme, wie sich die Auswanderer aus dem Hunsrück des 19. Jahrhunderts eine neue, andere Heimat in Brasilien aufbauen.

Was kam, war der Traum davon. „Chronik einer Sehnsucht“, heißt der Film ja auch im Untertitel. Nun gut, hätte ja die Chronik einer erfüllten Sehnsucht sein können. Oder eine Chronik der Diskrepanz zwischen einer Sehnsucht und ihrer Realisierung.

Jakobs Blick geht von klein auf in die Ferne. Er verschlingt alle Bücher, deren er habhaft werden kann, die irgendwie von den „Tropen“ handeln, wo die Sonne aufgeht, wenn sie bei uns untergeht und wo du um Mittag keinen Schatten wirfst. Er kennt alle Indianersprachen, niemand ist sicher, ob er sie erfindet oder wie er englisch, französisch, Portugiesisch und was sonst noch alles gelernt hat. Für ihn steht fest, dass er auswandern wird.

Auf dem Weg dorthin erleben wir das pralle Leben – und vor allem Sterben – im Schabach des 19. Jahrhunderts. Fast vier Stunden lang. Aber langweilig wird es nie.

Ich war im Kino, ich kenne das Leben. Sangen die Fehlfarben.

Die andere Heimat – Chronik einer Sehnsucht

Kommentare

Dies und Das

Ich kenne Doris Dörrie

„Doris Dörrie halt“ schreibt Chirstiane im Kommentar zu „Ich kenne das Leben“. „Einfach nur schön. Witzig. Traurig. Anrührend. Poetisch. Kraftvoll. Doris Dörrie halt“. Womit sie natürlich den Film und nicht Doris Doerrie selbst meint. Jetzt muss ich Ihnen etwas erzählen, was Sie wahrscheinlich umhaut: Ich kenne nicht nur das Leben, sondern ich kenne auch Doris Dörrie. Einen Abend lang haben…

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Dies und Das

Ich kenne das Leben – bin im Kino gewesen

Gestern mal wieder nach längerer Zeit im Kino gewesen: „Die Friseuse“. Vor kurzem habe ich erst erfahren, dass man Friseuse gar nicht mehr sagt, das sei diskrimierend. Ich weiß zwar nicht, weshalb. Aber bitte. Dabei gehe ich seit Jahren zu einer der angesagtesten Friseurinnen unserer Stadt. Kann ich mir leisten, weil ich nur alle 3 Monate hingehe. Kathi ist Friseuse…

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Dies und Das

Ich kenne das Leben – bin im Kino gewesen

Am Sonntag sind wir schon wieder im Kino gewesen. Da habe ich dann den zweiten Sticker gesehen, aber mir erstmal noch nciht gekauft: „Ich kenne das Leben, bin im Kino gewesen“. Gewieft durch den ersten Button hab ich schon geahnt, dass das wieder ein Zitat ist. Aber selbst das wusst ich nicht, obwohl ich „Fehlfarben“ anno Tubak sowas von gerne…

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Dies und Das

Im Kino gewesen, geweint

Jetzt hätte ich mich beinahe als Kulturbanause geoutet. Habe ich mir doch die Tage im Kino nen süßen kleinen Sticker gekauft: „IM KINO GEWESEN, GEWEINT“ Ist doch nett, oder. Dann muss mich niemand wegen meiner tränenden Augen ansprechen. Und ich liebe Anstecker. Zum Glück habe ich den Satz mal auf gut Glück in Google eingegeben. Und was sehen meine tränenden…

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Dies und Das

Vier Minuten

Hätte ich nicht die beiden schönen Namen so nebenbei im Autoradio gehört und irgendwas von Preis aufgeschnappt und hätte ich nicht gedacht: „Die Namen sind doch einen hübschen Blog wert“, hätte ich nicht im Internet recherchiert, wie der Film heißt – wir hätten ihn uns sicher nicht angeguckt. Denn die Beschreibung, die ich dann doch schon einmal gelesen zu haben…

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