• bLOGbuch vom 05.02.2017 – Kino, Kultur, Wandern

    Im Kino gewesen, gelacht und geweint In den letzten zwei Wochen waren die Liebste gleich dreimal in unserem Lieblingskino in der Provinz, dem “Traumstern” in Lich. Gesehen haben wir “Das Leuchten der Erinnerung”, “Eine bretonische Liebe” und “Madame”. Alles drei leichte, lustige und nachdenklich machende Filme.

  • b*Logbuch 2016-08-11 + Vom Duschen, Wegen, Leica und Kino

    Heute wieder in der Muckibude gewesen. Erstaunlicherweise geh ich da ausgesprochen gerne hin. Nur ein Problem gibt es – das ist die Integration des dortigen Duschens in meinen Wochenplan. Dazu müssen Sie wissen, dass ich im Prinzip ein Chaot bin. Aber deswegen wohl versuche ich recht zwanghaft, alles in irgendein System zu bringen. Mein System für Duschen hieß bisher: alle zwei Tage duschen und dabei Haare waschen. Nicht unproblematisch, weil bei diesem System wechselnde Wochentage herauskommen, was mir eigentlich widerstrebt. Nun gehe ich aber Dienstag und Donnerstag in die Muckibude und dusche dort sowieso. Also werde ich mich doch nicht morgens davor oder gleich am nächsten Tag wieder unter die…

  • Großes Kino: Die andere Heimat

    Ich muss gestehen, dass ich ewig nicht mehr im Kino war. Das hat zwei Gründe: einmal, dass die Liebste und ich uns ja meist nur zu den Wochenenden sehen. Und mitunter hält sie es nicht aus und geht mit ihrer Freundin unter der Woche schon mal in einen neuen Film. und ich habe das Nachsehen. Zum Anderen: es ist eine Abwärtsspirale. Wenn man im Kino ist, sieht man einen Trailer und sagt: "Den möchte ich sehen!". Wenn man nicht im Kino ist, sieht man keinen Trailer... Gestern waren wir endlich mal wieder in Kino. Großes Kino hab's da. "Die andere Heimat" von Edgar Reitz. Ich hatte etwa ganz anderes erwartet.…

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  • Ich kenne Doris Dörrie

    “Doris Dörrie halt” schreibt Chirstiane im Kommentar zu “Ich kenne das Leben”. “Einfach nur schön. Witzig. Traurig. Anrührend. Poetisch. Kraftvoll. Doris Dörrie halt”. Womit sie natürlich den Film und nicht Doris Doerrie selbst meint. Jetzt muss ich Ihnen etwas erzählen, was Sie wahrscheinlich umhaut: Ich kenne nicht nur das Leben, sondern ich kenne auch Doris Dörrie. Einen Abend lang haben wir am Meer gesessen, Wein getrunken, was Gutes gegessen und gequatscht. Eine junge, hübsche Frau. Wusste gut zu erzählen und hatte ein tolles Lachen. Jetzt Sie: “Jung ???? – Sooo jung ist die doch auch nicht.” Haben Sie Recht, nächste Woche wird sie 55. Aber dass wir da den Abend…

  • Ich kenne das Leben – bin im Kino gewesen

    Gestern mal wieder nach längerer Zeit im Kino gewesen: “Die Friseuse”. Vor kurzem habe ich erst erfahren, dass man Friseuse gar nicht mehr sagt, das sei diskrimierend. Ich weiß zwar nicht, weshalb. Aber bitte. Dabei gehe ich seit Jahren zu einer der angesagtesten Friseurinnen unserer Stadt. Kann ich mir leisten, weil ich nur alle 3 Monate hingehe. Kathi ist Friseuse und will es unbedingt sein. Aber sie ist viel zu dick. “Unästhetisch”, deshalb findet sie keine Stelle in einem Beruf, bei dem es um Ästhetik gibt. Und zugegeben: die Nacktszenen, die man zu sehen bekommt, finde ich wirklich nicht ästhetisch. Übrigens den beim Rasierenden onanierenden Alten im Altenheim auch nicht.…

  • Ich kenne das Leben – bin im Kino gewesen

    Am Sonntag sind wir schon wieder im Kino gewesen. Da habe ich dann den zweiten Sticker gesehen, aber mir erstmal noch nciht gekauft: “Ich kenne das Leben, bin im Kino gewesen”. Gewieft durch den ersten Button hab ich schon geahnt, dass das wieder ein Zitat ist. Aber selbst das wusst ich nicht, obwohl ich “Fehlfarben” anno Tubak sowas von gerne gehört habe. Anscheinend kam das in ihrem legendären “Keine Atempause. Geschichte wird gemacht” vor. “Aber was habt ihr gesehen?”, werden Sie jetzt fragen. Keine Sorge, ich verrate es Ihnen: ALS DAS MEER VERSCHWAND Als sein Vater beigesetzt wird, kehrt ein junger, gefeierter Kriegsberichterstatter an seinen Heimatort zurück, irgendwo in der…

  • Im Kino gewesen, geweint

    Jetzt hätte ich mich beinahe als Kulturbanause geoutet. Habe ich mir doch die Tage im Kino nen süßen kleinen Sticker gekauft: “IM KINO GEWESEN, GEWEINT” Ist doch nett, oder. Dann muss mich niemand wegen meiner tränenden Augen ansprechen. Und ich liebe Anstecker. Zum Glück habe ich den Satz mal auf gut Glück in Google eingegeben. Und was sehen meine tränenden Augen da? Das ist ein in Kinokreisen durchaus bekannter Satz, ein Tagebucheintrag von Kafka. Und ich, der ich mich immer versuche als Kulturfreund zu haben, hätte das nicht gewusst! Ich wäre in den Boden versunken. Und jetzt kommts noch härter: als ich Ihnen mal kurz den Sticker abfotogriert habe, musste…

  • Vier Minuten

    Hätte ich nicht die beiden schönen Namen so nebenbei im Autoradio gehört und irgendwas von Preis aufgeschnappt und hätte ich nicht gedacht: “Die Namen sind doch einen hübschen Blog wert”, hätte ich nicht im Internet recherchiert, wie der Film heißt – wir hätten ihn uns sicher nicht angeguckt. Denn die Beschreibung, die ich dann doch schon einmal gelesen zu haben mich erinnerte, hätte mich sicher nicht gereizt. So sind wir dann gestern abend noch in den Traumstern, unser Lieblingskino, gegangen und haben ihn angeguckt. Was soll ich Ihnen sagen: wir waren total fasziniert. Ich weiß gar nicht, ob ich überhaupt schon mal einen Film gesehen habe, der mich von Anfang…