• Impressionen aus Accra

    Abenteuer Visum Ein kleines Abenteuer war es schon, das Visum zu bekommen, das dann immerhin 110 € kostete. Auf der Visum Seite der Embassy fand man nur Visaanträge für Rückkehrer und erst ein versteckter Link zu „fees“ führte zum gewünschten Formular. Passfoto, Einladungschreiben, zwei Kontaktadressen, Einkommensnachweis, Überweisungsbeleg – alles musste hochgeladen und dann noch einmal ausgedruckt mit frankiertem Rückumschlag an die Botschaft gesendet werden. Aber dann dauerte es nicht lange und die Pässe waren wieder da. Gelbfieberimpfung ist Pflicht, vorgelegt werden musste der Impfpass dann aber nicht. Malariaprophylaxe ist unbedingt empfehlenswert und wird ein oder zwei Tage vor Abreise begonnen und wegen der Inkubationszeit bis sieben Tage nach Rückkehr fortgesetzt…

  • In Mlalo, der ehemaligen Missionstation

    Nachdem Felsbrocken dem Bus den Weg versperrt hatten, ging es noch ein paar Kilometer zu Fuß durch den Urwald. Es war wohl der gleiche Weg, auf dem sich im Frühjahr 1891 die beiden Missionare mit ihren Trägern nach Mlalo durchgekämpft hatten. Diese Karte der Meyerschen Expedition von 1898 haben die Reisenden wohl benutzt. Neugierige Blicke empfangen uns im Dorf, genauso neugierig sind wir natürlich auch. Das Dorf Mlalo gab es schon lange, bevor hier 1890 eine Missionstation gegründet wurde. Diese Station hat das Leben des Ortes nachhaltig verändert. Im alten Pfarrhaus treffen wir auf Frieda Wohlrab und Agnes Rösler, die uns schon erwarten. Frieda ist 80, Agnes 72. Frieda eine…

  • Der Luxusbus wartet schon

    In den Usambara-Bergen und auf Sansibar – vor 40 Jahren

    Am Wochenende besuche ich eine Freundin, mit der ich vor ziemlich genau 40 Jahren nach Tanzania hoch in die Usambara-Berge gefahren bin, damals ein kleines Abenteuer. Vielleicht heute noch, ich weiß nicht.