• Nachlese Weihnachten

    An Heiligabend waren wir in diesem Jahr nicht in der Kirche. Wir hatten uns fest vorgenommen, zur Christmette zu gehen – für mich der schönste Gottesdienst überhaupt. Aber abends merkte ich dann, dass ich viel zu müde war. Morgens war ich schon um 4 wach gewesen und weil ich das Weihnachtsessen vorbereiten musste, hatte ich auch keinen Mittagsschlaf gemacht. Wie vielen Menschen mag es so gehen? Die Umfragen zur Kirchenmitgliedschaft zeigen immer wieder, dass mehr Menschen von sich sagen, sie gehen an Heiligabend in der Regel zur Kirche, als dies statistisch sich bewahrheiten würde.

  • Meister von St. Sigmund um 1440. Im Wallraf-Richartz-Museum, Köln.

    Joseph kocht. Und ich auch.

    Damals bei uns zuhause gab es zu Weihnachten Pute. Natürlich nicht an Heiligabend. Da gab es wie bei den meisten Familien Würstchen und Kartoffelsalat. Selbstverständlich vor der Bescherung. Solange mussten wir uns vor der verschlossenen Wohnzimmertür gedulden.

  • Waddeweilsche – e silwernes

    Du hast keine Ahnung, was das sein soll? Naja hessisch – was es ja sowieso nicht gibt – also, speziell Frankforderisch oder gar Darmschdedderisch (=Darmstädterisch) spricht ja auch keiner mehr. Ich werde dich also gleich aufklären, was “e silwer Waddeweilsche” is. Aber zunächst: daran gedacht habe ich, als ich den neuesten Eintrag von meiner bislang einzigen “Blogfreundin” Tara- Anne gelesen habe, deren Einträge ich immer wieder gerne lese. Also da berichtet sie aus ihrer Kindheit und einer ihrer ersten frustrierenden Begegnungen mit dem Pfälzer Dialekt. Nun ist es nicht zu glauben, aber irgendwie verläuft die Dialektgrenze so, dass das Pfälzische dem Darmstädterischen nicht unähnlich ist und nicht nur das, man…