Ostern damals – Teil II – Ostern auf dem Dorf

Am aufregendsten war Ostern in Aumenau, jenem damals kleinen Dorf an der Lahn, in dem ich als Kind immer wieder war, weil dort meine Oma und mein Opa wohnten, in dem ich auch einmal, als meine Mutter krank war, die Schule besuchte. Da saß man noch im Pult mit Tintenfässchen, schrieb mit einem Griffel auf […]

Meine Oma hätte heute Geburtstag gehabt. Eine Hommage.

Ich weiß gar nicht, wie alt meine Oma heute geworden wäre*. Irgendwann habe ich das Geburtsjahr vergessen und es gibt auch niemanden mehr, der es mir sagen könnte. Schon länger habe ich vor, einmal auf Ahnensuche mütterlicherseits zu gehen. Das kann ich jetzt als Rentner je einmal angehen. Egal. Meine Oma ist jedenfalls im vorletzten […]

Sankt Leonhard, Fritzepat und die Goil.

Heute ist Lenardi Heute ist für einen Novembertag wunderbares Wetter. Und so soll das bis Weihnachten bleiben. Weil heute St. Leonhard ist. Zwar nur bei den Katholiken, aber die Wetterregeln gelten ja für alle: Wie’s Wetter an Lenardi ist, bleibt’s bis Weihnachten gewiss. Leonhard lebte als Einsiedler in der Nähe von Limoges. Da regnet es, […]

Geschichte meines Lesens II

Was Loco_just_Loco über seine Lesensgeschichte erzählt hat, ließ mich manchmal laut auflachen, weil ich mich sehr darin wiederfand. Manches hatte ich bei meiner Geschichte vergessen, manches nur angedeutet. Nur angedeutet habe ich das „Alles Lesen“. Ja, lieber Loco, ich habe auch alles gelesen und noch heute ertappe ich mich dabei. Ja, ich habe auch schon […]

Von Kopfnüssen und Ohrenrubbeln

An dem „Gymnasium für Jungen“, das ich die Ehre hatte, besuchen zu dürfen, hatte fast jeder Lehrer sich eine besondere Art ausgedacht: Herr Roßkopf liebte es, die Ohren zu rubbeln. „Pohl, hol dir einen Satz heiße Ohren ab“, hieß es dann. Man musste nach vorne kommen. Herr R. legte beide Hände auf die Ohren und […]

Onkel Paul. Noch mehr Frisörgeschichten.

Onkel Paul war kein ganz richtiger Onkel, jedenfalls nicht von mir. Aber irgendwie gehörte er zum weiten Kreis der Verwandtschaft. Onkel Paul kam auf dem Moped aus der Kreisstadt angefahren mit einem kleinen Köfferchen, in dem er alles Nötige mitbrachte. Sie wissen schon: als Stadtkind habe ich jedes Jahr einige Wochen auf dem Land bei […]

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