Das war: der März

Heute morgen bei herrlichem Frühlingswetter auf dem Markt. Bei dem netten Fischhändler zwei Doraden geholt. Vorsichtshalber hatte ich meine kleine Kamera eingepackt und konnte ein paar Frühlingsimpressionen einfangen.


Der März beginnt ja jedes Jahr mit meinem Geburtstag, nicht ganz, aber mit der Vorfreude. Dieses Jahr habe ich nur im Familienkreis gefeiert, da kommen mit Geschwistern, Kindern, Schwiegersohn und Enkel ja auch schon ein Dutzend zusammen.

Die Liebste hat mir meinen sehnlichsten Wunsch nach einem neuen Füllfederhalter, wie man früher sagte, erfüllt.

Das gute Stück

Irgendwo ist mein alter Füller verlorengegangen. Vielleicht finde ich ihn ja irgendwann wieder. Gar nicht so einfach, Ersatz zu finden.

Natürlich musste ich beim Kauf dabei sein. Schon wegen der Federhaltung. Und da ging das Problem los: „meine Feder“ gibt es nicht mehr. Pelikan stellt nur noch ein paar Federsorten her, die „Mittel abgeschrägt“, die ich brauche, gibt es nicht mehr.

Das bestätigte auch die überaus kompetente Verkäuferin im ortsansässigen gutsortierten Schreibwarenladen. Zu gerne hätte ich aus Dank dort gekauft, aber so hieß es recherchieren. Und wirklich: in Tübingen gibt es einen Laden mit dem Ruf, einen unglaublichen Kundenservice zu betreiben und alles, was das Herz eines Füllfederhalterschreibers begehrt, vorrätig zu haben.

Ja, sie hatten damals bei der Umstellung von Pelikan sich wohlweislich einen Vorrat angelegt und schicken mir gerne den Füller zu.

Alles, was ein bisschen schön aussehen soll, schreibe ich mit Füllhalter. Dass ich in diesem Jahr meinen Weihnachtsbrief mit schnödem Fineliner schreiben musste, hat mir in der Seele weh getan.


Die Weinstube am Eisenmarkt hat einen neuen Besitzer. Bei den vorigen sind wir auch gerne hingegangen, aber die neue Weinstube ist um einiges besser sortiert.

Zur Eröffnung hat unser Freund Holger Daberkow, Wetzlars (und darüber hinaus) bester Leicafotograf, Bilder ausgestellt.

Foto: Holger Daberkow

In Frage 131 der „1000 Fragen“ habe ich mich ja geoutet, dass mein Traumberuf neben Pfarrer auch Notarzt oder Designer gewesen wäre und es gehörte zu dem Tollen an meinem Beruf, dass ich so vielfältige Fähigkeiten einsetzen und ein wenig auch entwickeln konnte.

Die Tageslosung am 4. März hat mich geradezu getrieben, eine Illustration zu schaffen. Manchmal mache ich das mit Kritzeleien wie hier, aber für diese habe ich meine 10.000 Fotos durchsucht nach einem passenden Bild und Dank der genialen Bildersuche „Excire“ habe ich eines gefunden, was wirklich gut ist.

Auch eine schöne Tageslosung

Ein tolles Interview hat mein lieber Freund Nulf in der Schwulen-Zeitung „blu“ gegeben. Unbedingt lesenswert.


Getwittert

Träume….

Anfang März hat mir der DHL-Bote 400 l Gartenerde gebracht, säuberlich verpackt in 10 Pakete a 30 kg. Die kamen dann als oberste Schicht ins Hochbeet, das ich jetzt bepflanzt habe.

Der Frühling kann kommen

Im Februar hattte ich ja schon von meinem Vorhaben berichtet, eine Selbsthilfegruppe für Menschen mit Herzerkrankungen zu gründen.

Bin gespannt, was daraus wird. Ich habe dafür schon eine Facebookseite und eine Homepage aus dem Boden gestampft, was mir selbstredend viel Spaß gemacht hat. Wäre schade, wenn ich die wieder in den Boden zurückstampfen müsst.

Mein letzter Beitrag

Das war: der März

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Nach oben scrollen