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Familiensache

Drei Wochen ohne Blog. Kommt mich das schon hart an, wie muss es Ihnen erst gehen? Drei Wochen kein Wort von mir zu lesen. Wahrscheinlich hat mich die Angst abgehalten, wie jener unselige Kräutergarten auch durch die Luft gebeamt zu werden.

Heute melde ich mich zurück, gesund und munter. Und werde Ihnen im Laufe des Tages, so hoffe ich, auf drei Fragen, die mir immer wieder gestellt werden Antwort zu geben versuchen:

Frage eins:

Am 14. Januar haben Sie, liebe Jahreszeiten, geschrieben, dass Stürme über Deutschland Ihre Wetzlarer Satschüssel so verrückt gemacht hätten, dass Sie nun im Tal der Ahnungslosen hausten. Heute schreiben wir den 19. Mai. Wie geht es Ihrer Schüssel jetzt?

Ja, es ist wirklich wahr. Volle 18 Wochen hat dieser Zustand gedauert. Mehrmals habe ich vergeblich versucht, das Ding zu richten. Die Nachbarn mit unsäglich schrillem Gepiepse eines Satelittenfinders genervt, die Liebste mit einem monotonen Tuten eines nichts empfangenden Fernsehers.

„Aber,“ so werden Sie jetzt fragen, „als bekennender Tatortgucker muss das doch furchtbar gewesen sein. Was haben Sie denn stattdessen gemacht?“ – Ja, es war furchtbar. Manchmal sind wir früh ins Bett gegangen, das war manchmal ganz nett. Dann haben wir uns manchmal, um nicht zu sagen, für jedes Wochenende ne DVD ausgeliehen. Waren auch nette dabei. Aber nichts gegen Tatort. Zuletzt haben wir eine Folge nach der anderen von „Heimat“ gesehen.

Gestern habe ich eine Radikalkur gemacht. Die Schüssel an einem anderen Ort plaziert. Ein neues Kabel verlegt. Einen neuen LNB installiert. Jubel über Jubel. Wir können wieder klar sehen.
Unbeschreiblich die Freude meiner Liebsten, mit mir morgen wieder Tatort gucken zu können, der uns zu Ehren „Familiensache“ heißen wird.

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