nichtallzufromm

Nachkriegskind

Der Mann im Mond, der hat es schwer…

sang Gus Backus schon 1961. Acht Jahre später war es dann soweit, dass Neil Armstrong (und kurz nach ihm Buzz Aldrin) als erste Menschen den Mond betreten. Wir saßen unten in im Zelt und guckten zu. Wir – das waren die Jungen im Jungscharzeltlager des Evangelischen Stadtjugendpfarramtes Darmstadt. Ich – 18 jährig – war als […]

Wie hat uns die Burg verbunden, unvergessen jeder Tag…

Wie hat uns die Burg verbunden, unvergessen jeder Tag…
So begann ein Lied, das wir manchmal auf Fahrt gesungen haben. Zum Beispiel bei unserer Rheinhöhenwanderung in den frühen 60ern. Jetzt war ich im Archiv der Jugendbewegung auf Burg Ludwigstein.

Wie Menschen einen prägen. Ich trauere um eine Lehrerin.

Leider habe ich kein Bild von ihr. Aber ihr Bild ist mir aus vielen, vielen Begegnungen noch deutlich in Erinnerung. Inge Volp war meine erste Religionslehrerin auf dem Gymnasium, ein Lichtblick in diesem „Gymnasium für Jungen“, in dem die meisten Lehrer – und ja, auch Lehrerinnen – noch schlugen oder irgendeine Art hatten, Kinder zu […]

Gomera. Wie es damals war.

Im Februar 1984 war ich das erste Mal auf Gomera. Mascha war ein Jahr alt. Im Jahr vorher waren wir mit ihr in Portugal, dort hatte ich nach einem nicht entdeckten Blinddarmdurchbruch eine schwere Operation, wegen der ich über 10 Wochen im Krankenhaus bleiben musste, fünf davon in Lagos, dann wurde ich zurückgeflogen nach Deutschland.  […]

Ostern damals – Teil II – Ostern auf dem Dorf

Am aufregendsten war Ostern in Aumenau, jenem damals kleinen Dorf an der Lahn, in dem ich als Kind immer wieder war, weil dort meine Oma und mein Opa wohnten, in dem ich auch einmal, als meine Mutter krank war, die Schule besuchte. Da saß man noch im Pult mit Tintenfässchen, schrieb mit einem Griffel auf […]

Kindheit in den 50ern und frühen 60ern

Geprägt durch die Nachkriegszeit Meine Kindheit war von der Nachkriegszeit geprägt. Nachkriegszeit, das bedeutete bei uns Armut, Trümmer, Gewalterfahrung in Schule und Familie, spießige Einengung. Der Krieg und seine Folgen waren noch allgegenwärtig. Man war froh, den Krieg überlebt zu haben, trauerte aber vielfach den „guten“ Errungenschaften der Nazizeit nach. Das „Wirtschaftswunder“ hielt nur langsam […]

Wie wir damals Ostern feierten (Teil I: In der Stadt)

Ostern war neben Weihnachten das große Fest überhaupt – nur die Geschenke waren kleiner. Viel kleiner. Zu Ostern gab es außer ein paar Eiern – auch das waren nur ein zwei bemalte Hühnereier und ein paar kleine Zuckereier – nur eine Kleinigkeit, wie an Nikolaus etwa.

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