Über die Atlantikroute und den Trollstigen nach Geiranger

Wieder starker Regen heute. Und das, wo wir zwei der wichtigsten und schönsten Landschaftsstrecken Norwegens vor uns haben. Um es vorwegzunehmen: die Fahrt war auch bei diesem Wetter total eindrucksvoll.

Den Plan, morgens noch Kristiansund anzusehen, haben wir wegen des schlechten Wetters aufgegeben. Nicht schon wieder durchnässt vom Stadtrundgang sein.

Also gleich los zum ersten Höhepunkt dieses Tages: den „Atlanterhavswegen“, die Atlantikstraße. Sie führt über acht schwungvolle Brücken zwischen Kristiansund und Bud acht Kilometer entlang des Atlantiks und verbindet dabei verschiedene Inseln.

Von Molde aus Fahren wir weiter Richtung Süden. Einen Fjord unterqueren wir per Tunnel, einen anderen überqueren wir mit der Fähre. Ziemlich abgelegen auf einer Halbinsel bei Andalsnes liegt die Stabkirche Rodven. Sie wurde im 12 Jahrhundert errichtet und ist seitdem unverändert.

Rodven Stavkirke

Wieder passiert uns, dass noch Vorsaison ist. Die Kirche ist erst ab dem 24. Juni für Besucher geöffnet. Na gut, wir hatten sowieso vor, bei der Kirche unsere Tortelloni zu kochen.

Dann der zweite Höhepunkt des Tages: die Fahrt über den Trollstigen. Eine enge und steile Bergstraße, die in 12 Haarnadelkurven in 850 m Höhe führt und dabei den Stigfossen überquert, einen Wasserfall, der sich 180 m in die Tiefe stürzt.

Immer wieder sagt das Navi „Wenn möglich, kehren Sie bitte um“ und schließlich, entnervt von dieser Straße, weist es mich in der Haarnadelkurve an „Fahren Sie geradeaus“

Manchmal folge ich dem Navi nicht und so kamen wir, nachdem wir etwa die gleiche Anzahl von Serpentinen wieder bergabwärts gefahren waren, wohlbehalten und glücklich in Geiranger an, dem dritten Höhepunkt des Tages.

Unsere Route

 

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