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Auf nach Andalusien – unsere Rundreiseroute

In vier Wochen geht es los zu unserer Rundreise durch Andalusien. Als Rentner hat man keine Zeit, weil man solche Dinge machen muss wie tagelang am Rechner sitzen, Routen vergleichen, alle Reiseführer der Onleihe lesen und vergleichen, alles über Orte, Sehenswürdigkeiten, Restaurants in Erfahrung bringen und und und…

Jetzt ist ausrecherchiert und immer noch vier Wochen Zeit. Also stelle ich Euch schon mal unsere Route vor und zeige Euch, was so der Plan ist.

Die Rundreise soll 14 Tage dauern, anschließend wollen wir noch 7 Tage in Tavira bleiben, für mich dem schönsten Ort an der Algarve, nahe der Grenze zu Spanien. Als Reisezeit haben wir Ende Mai bis Mitte Juni ausgewählt, ein Kompromiss zwischen einer noch akzeptablen Reisetemperatur im sehr, sehr heißen Andalusien und der Hoffnung, an der Algarve vielleicht schon ins Meer gehen zu können.

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Die Stationen

Start- und Zielpunkt ist Faro. Dort nehmen wir einen Mietwagen und fahren vom Flughafen damit direkt zu unserer ersten Station Punte Umbria ganz im Westen Andalusiens. Man muss übrigens beachten, dass man mit Mietwagen nicht ohne weiteres Landesgrenzen überschreiten darf und das mit dem Vermieter gesondert vereinbaren.

Punta Umbria

Punta Umbria ist wohl eher ein nicht so schöner Ort. Weshalb wir dort unsere erste Station gwählt haben, liegt am nahegelegenen Nationalpark Doñana, dem wichtigsten und größten Feuchtgebiet Spaniens mit einer einzigartigen Landschaft und vielfältigen Fauna. Neben der Überwinterung tausender Zugvögel leben hier seltene Vogelarten und das Gebiet ist beispielsweise bekannt für die zweitgrößte Population des stark bedrohten Pardelluchses.

Nationalpark Doñana
Nationalpark Doñana

In El Rocio findet an Pfingsten die größte spanische Wallfahrt statt: Millionen von Pilgern kommen in „normalen“ Zeiten hierher. Wir sind vierzehn Tage vorher da. Dabeizusein wäre sicher riesig interessant gewesen, aber wir wollen uns weder das Gedränge noch die in dieser Zeit in Unermessliche steigenden Unterkunftspreise zumuten.

Jerez de La Frontera

Von Punte Umbria aus geht es weiter nach Jerez de La Frontera, der Heimat des Sherries, den wir natürlich genießen werden. Um uns das leichter zu machen, übernachten wir bei einem der bekanntesten Sherrykeller, dem Tio Pepe.

Tio Pepe

Straße der weißen Dörfer

Keine „Station“, sondern eine Route ist die Straße der weißen Dörfer, über die wir von Arcos de La Frontera aus Richtung Ronda fahren. Die Straße führt über 150 km durch die Gebirgslandschaft Andalusiens und führt an 30 Pueblos Blancos vorbei.

Straße der weißen Dörfer
Straße der weißen Dörfer

Ronda

In Ronda werden wir eine Nacht bleiben, abends Zeit für ein schönes Essen haben und morgens eine kleine Wanderung rund um die Altstadt machen.

Ronda
Ronda. Bild von YOUNGTRAVELING auf Pixabay

Malaga

Danach fahren wir auf direktem Weg weiter nach Malaga, wo wir ausnahmsweise 3 Nächte bleiben werden. Eigentlich hatte ich geplant, von hier aus noch nach Almeria ganz im Südosten Galiciens zu fahren, vor allem, weil man von dort aus in die einzige Wüste Europas, die Desierto de Tabernas fahren kann. Aber der Umweg war uns dann doch zu weit und zu stressig. Also drei Nächte in Malaga.

Von Malaga aus gibt es mehrere Routen nach Granada. Die Schönste ist wohl, zunächst an der Küste entlang zu fahren und dann auf dem Camino de las Cabras, einen wohl manchmal schwindelerregenden alten Handelsweg über Otivar nach Granada zu fahren.

Granada

Natürlich werden wir in Granada die Alhambra besuchen, das ist Pflicht für jeden Andalusienbesuch. Aber wir werden sehr schön mitten in der Altstadt wohnen und so am ersten Abend hoffentlich Gelegenheit haben, vom nahegelegenen Plaza de San Nicolas aus den Blick auf die Alhambra zu genießen.

Alhambra vom Mirador de San Nicolas aus
Alhambra vom Mirador de San Nicolas aus. Von Jebulon – Eigenes Werk, CC0,

Am nächsten Tag stehen dann der Besuch der Alhambra und ein Gang durch unser Viertel Albaicin an.

Córdoba

Auch in Córdoba wohnen wir mitten in der Altstadt. Die ist eines von vier verschiedenen Weltkulturerben in Cordoba. Mehr gibt es nirgend auf der Welt. Neben der Altstadt ist das natürlich zunächst die Mezquita, wohl eines der bedeutendsten maurischen und christlichen Bauwerke überhaupt. Ganz anders das dritte Weltkulturerbe in Córdoba: die Fiesta del Patios im Mai stellt die schönsten bepflanzten Innenhöfe der Altstadt in den Mittelpunkt. Die Fiesta ist Anfang Mai und so hoffen wir, dass bis zu unserem Bummel durch die Calle Las Flores am 4. Juni noch nicht alles verblüht sein wird. Das vierte Kulturerbe ist die Medina Azahara vor Cordoba.

Sevilla

Unser letzter Aufenthalt in Andalusien wird in der Hauptstadt Sevilla sein. Abends wollen wir etwas gehen und zum Sonnenuntergang auf das Dach des Metropol Parasol steigen.

Metropol Parasol
Metropol Parasol. Von Anual – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0,


Am nächsten Tag geht unser Rundgang vom Hotel in der Altstadt durch das Jüdische Viertel zur Kathedrale und von da aus durch die Gärten des Alcatraz, den Plaza Espana und den Paque Maria Luis zum Ufer des Río Guadalquivir. Auf der Westseite des Flusses liegt der Stadtteil Triana, dem wir am Abend einen Besuch abstatten wollen.

Tavira an der Ostalgarve

Am nächsten Tag fahren wir dann für sieben Tage an die Algarve. Das Städtchen Tavira liebe ich seit meinem ersten Besuch hier vor genau 40 Jahren! Ein wunderschönes und damals noch sehr geruhsames Städtchen mit wunderschönen kilometerlangen Sandstränden.

Die haben den Nachteil, dass sie der Stadt vorgelagert sind und nur mit einer kleinen Fähre oder einer Fußgängerbrücke zu erreichen sind. Das hat allerdings auch sein Gutes: es gibt wesentlich weniger Sonnenhungrige hier. Hoffe ich zumindest, denn mein letzter Besuch ist nun auch schon wieder über 30 Jahre her. In Portugal war ich öfter, aber zu diesem Teil der Algarve bin ich seit 30 Jahren nicht mehr gekommen.

Gerne würde ich wie früher, als es die große Brücke bei Guadiana noch nicht gab, mit der kleinen Fähre hinüber nach Portugal fahren. Die Brücke gibt es nämlich erst seit 1991, die ersten Male mussten wir mit der Fähre, die nur ein paar Autos fasste, übersetzen.

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4 Kommentare

  1. Hildegard Pohl 11. Mai 2022

    wir wünschen Euch eine schöne Zeit. Wir sind gerade in der Nähe von Granada. Tagsüber schon 29 Grad. Baden im Meer wunderbar.
    alles Liebr

  2. Anonymous 28. April 2022

    NATürlich kommt immer mal vor ging mir genauso ich habe mich beim Alcazar auch verschrieben. Versuche bei der Buchung für für den Alcázar in Sevilla mit den oberen Gemächern. Einmalig!! Ich fahre seit 1974 jedes Jahr nach Sevilla und wohne im Hotel Murillo in der Juderia.Gute Reise !

  3. Piefke 28. April 2022

    Wieso Galizienbesuch ??

    • hpp 28. April 2022 — Autor der Seiten

      Vielen Dank für Deinen Hinweis, das war natürlich ein Verschreiber, der mir unterlaufen ist, weil ich die letzten Male in Galicien war.

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