Dippehas

Nicht wundern, ich werde ab und zu hier mal ein Rezept reinsetzen, das ich zubereitet habe und das mir besonders geschmeckt hat. Man kann sie über die Blogliste “Was gabs zu essen?” finden.

Dippehas

ist ein typisch Odenwälder – oder, wie ich inzwischen erfahren habe – auch rheinhessisches Rezept.
Zum ersten Mal habe ich es beim alten Herrn Hax in Groß-Umstadt gegessen, so um die 1970 rum, als ich manche schöne Stunde als Gast am Stammtisch im “Zum Lamm” verbringen durfte. Da kann man Dippehas noch heute essen, hoffe ich.

Man benötigt (für ca. 6 Personen)

1 Wildhasen (ich habe Kaninchen genommen)
500g Schweinebauch, ich habe – aber darf nicht mager sein – Schweinegulasch genommen
6 große Zwiebeln
4 Lorbeerblätter
10 -15 Wacholderbeeren
Salz, Pfeffer, Thymian vielleicht
100 g geriebenes Schwarbrot (“Graubrot” geht auch)
1 Glas Johannisbeergelee
mindestens eine Flasche Rotwein

Bräter raussstellen oder Römertopf wässern

Hasenfleisch vom Knochen lösen, etwa gleichgroße, nicht zu kleine Stücke, mit Salz und Pfeffer würzen. (Manche Knochenstücke habe ich mit Fleisch dazugetan).
Schweinefleisch in kleine Stücke schneiden.
Zwiebeln vierteln, mit Schweinefleisch zusammen anbraten, mit Salz und Pfeffer schon mal würzen.
Wenns schneller gehen soll, kann man danach auch die Hasenstücke etwas anbraten.

Im Topf schichten:
Zwiebeln, dann Schweinefleisch, dann Hase.
Gewürze dazutun. Johannisbeergelee.
geriebenes Schwarzbrot darüberstreuen.

Zweite, evtl. dritte Schicht.

Über alles Rotwein gießen, bis alles bedeckt ist. Dann Deckel zu und min. 2 Stunden in den Bakofen, 200 Grad.

Dazu gibt es Kartoffelklöße (Spätzle gehen auch) und Apfelmus, natürlich möglichst beides auch selbstgemacht (muss aber nicht sein 🙂 ). Wir haben dazu noch Rosenkohl und am nächsten Tag Feldsalat gegessen.

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