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Freuen über eine große Beute

Ich freue mich wie einer, der eine große Beute macht.

Sagt man das heute überhaupt noch. „Beute machen“? Höchstens wenn welche in Paris in ein Fenster einsteigen und für eine halbe Milliarde Euro Bilder mitgehen lassen, liest man das Wort „Beute“ noch.

Die haben sich wahrscheinlich auch über ihre große Beute gefreut. Aber wahrscheinlich auch einen ziemlichen Schiss, erwischt zu werden.

Bei den Sammlern und Jägern

hieß „Freude über große Beute“ wohl so etwas wie „genug für den ganzen Winter“. Oder „Genug, um es mit den anderen zu teilen“.

Ich hatte den Satz bewusst noch nie gelesen,

dafür ist der Psalm zu lang. Im Psalm 119 steht er als 162. Vers, also ganz schön weit hinten:

Ich freue mich über dein Wort wie einer, der große Beute macht.

Aber seit ich ihn heute als Tageslosung gelesen habe, hat er mich nicht mehr losgelassen. So habe ich das noch nie gesehen.

Aber es stimmt, die Bibel ist für mich wie eine große Beute.

Ein unglaublicher Schatz an Erfahrungen und Erzählungen, an Weisheit. Ein Buch, in dem auch furchtbare Geschichten stehen, an denen ich mich abarbeiten muss. Manchmal fast eine Sprachschule für Gedanken, die man sonst gar nicht in Worte fassen könnte.

Kaum zu glauben, dass so etwas von Menschen geschrieben wurde. Ich bin sicher, dass der Geist Gottes da geholfen hat.

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