Krimiecke: Der Neue von Fred Vargas

Vargas, Nacht des Zorns

Endlich mal wieder ein neuer Fred Vargas. Die französische Krimiautorin gehört zu meinen Lieblingsautorinnen. Wenn ich Kommissar sein wollte – und wie ich das wollte! – dann so einer wie Adamsberg.

Einer, den keiner so richtig versteht. Der mit seinem Leben nicht so völlig zurecht kommt, aber lebt. Der seinen Gefühlen mehr traut als Indizien. Der seinen eigenen Sohn erst kennenlernen muss. Der Frauen liebt, aber mit keiner glücklich wird.

Schon in der ersten Szene erkennt man ihn. Er sieht eine kleine Frau verloren auf der Straße stehen und ahnt, dass sie zu ihm will, aber sich nicht traut. Der Pfarrer des kleinen Dorfes, aus dem sie kommt, hat sie zu Adamsberg geschickt. Er kennt ihn, weil sein Cousin als Staatsanwalt einmal mit ihm zusammengearbeitet hat.

Sie macht nur Andeutungen, die Adamsberg nicht versteht. Ihre Tochter hat die „Verwegenen Reiter“ gesehen und nun werde es vier Tote geben…

Adamsberg nimmt die Ermittlungen auf. Und gleichzeitig ermittelt er, wer einer Taube die Beine zusammengebunden hat und wie er Mohammed, einen kleinen Ganoven, vom Mordverdacht entlasten kann. Dazu muss er ihn erstmal zur Flucht verhelfen.

Adamsberg hat wunderbar skurrile Gehilfinnen und Gehilfen. Keiner versteht den anderen – aber alle zusammen klären sie drei Fälle.

Fred Vargas
Nacht des Zorns

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