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Von Palmhäschen und Palmeseln

Heute morgen hat mir das Palmhäschen ein Osterei auf den Frühstücksteller gelegt.

Jetzt sagen Sie vielleicht: „Na und – Buntgefärbte Eier gibts doch das ganze Jahr über“.
Das ist doch entsetzlich. Ostereier sollte es nur am Ostermorgen im Körbchen geben.

Nur der Palmsonntag ist eine Ausnahme: da bringt einen das Palmhäschen als kleinen Vorgeschmack schon mal ein Ei, damit man sich schon auf Ostern freuen kann.

Jedenfalls war das früher in Südhessen so Brauch und so halten wir es bis heute.

Und der Palmesel?

Palmesel ist, wer an Palmsonntag als letzter aufsteht. Das war heute eindeutig nicht ich, weil ich schon um 4 Uhr aufgestanden bin, um meine Predigt zu schreiben.

In unserer Kirche steht auch ein Palmesel. In manchen Kirchen in Süddeutschland und Österreich stehen Palmesel auf Rädern, auf die wurde der Pfarrer dann rücklings draufgesetzt und zum Gespött der Leute durchs Dorf gezogen.

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3 Kommentare

  1. Loco_just_Loco 28. März 2010

    Ui. Meine Predigt war grad noch fertig, bevor aus zwei Uhr und drei Uhr die Sommerzeit wurde.

    • etoile-filante 28. März 2010

      oha! Ich gäbe wohl keinen typischen pfarrer ab 🙂 Meine predigt möchte ich überschlafen können, damit sie sich setzt und ich spontan modifizieren könnte/würde/täte :>>

      • Loco_just_Loco 23. Mai 2010

        Ich hab gelitten letzten Sommer, als wir Samstagabendgottesdienste hatten (aber rate mal, wer die angestiftet hatte!), da mußte die Predigt spätestens um fünf fertig sein…

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