Schönes Wochenende und blöder Tatort

Was lese ich heute morgen auf einer meiner Startseiten im Internet?

„Tatort: Diesmal ein TV-Genuss“

Ich glaub, ich war im falschen Film.

Oder die Art des Genusses war zu sehr moderne Kunst für einfache Gemüter wie mich. Jedenfalls war es einer dieser Tatorte, bei denen meine Liebste und ich einträchtig vor dem Fernseher eingeschlafen sind. Nun ja, das war auch eine Art von Genuss.

Dabei haben wir uns ehrlich gefreut. Sie müssen sich das mal vorstellen: Zwei ganze Sonntagabende hatten wir anderes zu tun, als Tatort zu gucken. Zugegeben, das Fest zu meiner Amtseinführung war auch ganz schön und das Essen mit Freunden auch. Aber Entzugserscheinungen hatten wir trotzdem.

Und dann das: eine an den Haaren herbeigezogene Lösung. Eine Nebengeschichte, ohne die überhaupt nichts passiert wäre, von der man aber die Lösung schon wusste.

Aber wir sind unverbesserliche Tatortgucker und lassen uns durch Nichts und Niemanden abschrecken.

Glücklicherweise hatten wir vorher schon einen Kulturgenuss.

In der „Kleinen Kirche“ in Frankfurt-Niederrad sang eine junge Sopranistin Chansons der 20er und 30er Jahre von Friedrich Holländer und Georg Kreisler. Nicht unbedingt das, was man sich in einer Kirche an Musik erwartet. Aber Jesus hat bei der Hochzeit zu Kana sicher auch nicht nur Kirchenlieder gehört.

Leider sind auf der Homepage von Birgit Auweiler die koketten Lieder, sie sie gestern gesungen hat, nicht drauf. Aber schön anzuhören und anzusehen sind die Lieder dort auch.

Und noch ein enttäuschender Krimi

Mit einiger Mühe zu Ende gelesen habe ich Faye Kellermanns „Missgunst“. Ihre ersten Krimis habe ich mit Begeisterung gelesen. Dieser war langweilig und grottenschlecht geschrieben. Schade.

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