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Die süße #Lena und Gott

Ja, ich finde Lena süß. Hab ich ja neulich*) schon mal zugegeben. Für den Ausdruck in Bezug auf junge Frauen bin ich schon oft geprügelt worden. Es gab Zeiten, da wollten Frauen alles andere als süß sein.

Süß heißt für mich was anderes als „hübsch“, heißt in etwa: sie hat eine ansprechende Art, rüberzukommen, macht in ihrer netten Art Eindruck. Zugegeben, das Aussehen spielt dabei auch eine Rolle. Sie sehen, ich schwärme ein bisschen.

Uber ihr Privatleben erzählt Lena nicht viel. Dass sie schon mal nackt im Fernsehen war, kommentiert sie cool: „Schließlich habe ich ja keinen Porno gedreht.“ Recht hat sie.

Wer bei ihren Auftritten genau hinsieht, kann außer den Grübchen beim schelmischen Lachen vielleicht noch etwas sehen: sie trägt ein Kreuz um den Hals. Das wäre nichts Bemerkenswertes, Kreuze tragen viele nur so.

Aber Lena trägt ein besonderes Kreuz:

Taize-Kreuz

Das Taize-Kreuz ist das Erkennungszeichen der Freundinnen und Freunde der Taizé-Gemeinschaft.

Über ihren Aufenthalt in Taizé sagt Lena:

„Es ist kein Gefühl, das es schon gibt.
Es ist das Taizé-Gefühl – total viel Glück.“

Noch ein anderes Zeichen trägt sie, sozusagen auf ewig: auf ihren Oberarm hat sie die „Ritterlilie“ tätworieren lassen, das Zeichen des Verbandes christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder.

Lilie VCP

Lena liebt Gott. Ich glaube fast, Gott findet Lena auch süß.

Übrigens: Heute, am 12. Mai, vor 95 Jahren wurde Frère Roger Schutz, der Gründer der Communauté de Taizé geboren. Er wurde 2005 während des Abendgebetes ermordet.

Stern: Die religiöse Seite von Lena

*) Aus reinem Lokalpatriotismus war ich ja eigentlich für unsere Jennifer, schließlich kam die aus Rüdesheim. Aber ich muss zugeben: die Lena ist auch ne Süße.

Jetzt hat der RTL (das war in meiner Jugend Radio Luxemburg) rausgekramt, dass sie bei ihnen schon mal nackt ins Becken gesprungen ist. Eigentlich entzückend, aber irgendwie machen sie es ihr zum Vorwurf.

Kann man eigentlich froh sein, dass unsere Jennifer nicht gewonnen hat. Wer weiß, womit sie die in den Dreck gezogen hätten. Und mich erst. Aber ich behaupte ja auch nicht, singen zu können.

(5. Mai)

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4 Kommentare

  1. jahreszeiten 12. Mai 2010

    Und wie gut. Selbst Pfarrer sind manchmal infiziert.

  2. EJPfrin 12. Mai 2010

    Neulich auf der Schweinfurt-ist-bunt-Demo hab ich eine Punkerin getroffen. Sah absolut wild aus mit Nieten und Piercings und was weiß ich allem – aber um den Hals hing auch ein Taizé-Kreuz. Manchmal ist man überrascht, wer alles von dem christlichen Virus infiziert ist. Und das ist auch gut so.

  3. Anonymous 12. Mai 2010

    lächel….du imponierst mir oft mit deinen Gedanken:)
    Ich finde den Begriff „süß“ nicht negativ besetzt sondern auch als eine Umschreibung für sehr liebenswerte Menschen die offen und erfrischend wirken…

    *danke* 🙂

    Ausserdem finde ich es doch als eine selten gewordene Angewohnheit Kreuz zu tagen *leider*

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