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Fassadenfetischist hat nur 5 Paar Strümpfe!

Sie merken es schon und der geneigte Leser weiß es schon: am liebsten schreibe ich über aufregende Nachrichten, die ich der Zeitung entnehme. Vorzugsweise der Frankfurter Rundschau, weil ich da von jedem Artikel nette Bildchen bekomme.

Die Sache ist nur: ich finde so selten etwas. Tagelang lese ich Artikel für Artikel durch – nichts. Das sind die Tage, an denen ich keine Zeit zum Bloggen habe.

Heute fand ich gleich drei wichtige Nachrichten des Tages. Die witzige von dem in Windeln gelegten Mann in der Kinderkrippe habe ich Ihnen schon erzählt, die schreckliche von der Frau mit dem langen Ding im Mund auch schon.

Jetzt die dritte.
Eine dreiste Einbruchsserie hat nun ein für die Bestohlenen glückliches Ende genommen. Der Polizei ist es gelungen, bei einem festgenommenen Hemmungslosen genau 3.977 Höschen sicherzustellen, um sie den überglücklichen Besitzerinnen zurückgeben zu können.

Demgegenüber fanden sie bei ihm nur 355 BHs (nebenbei: ein grammatikalisch unmöglicher und der Frankfurter Rundschau unwürdiger Ausdruck).

Das Zahlenverhältnis muss einem zu denken geben. Wie kommt es zustande? Heißt das, dass das Interesse des Triebtäters, der interessanterweise Bauarbeiter ist, 12 mal höher den Höschen als den Büstenhaltern (so muss die Mehrzahl von BH heißen) gewidmet ist.
Oder heißt es im Gegenteil, dass der 54jährige (Sie sehen: über das Alter bin ich raus) jeweils 12,21 Höschen in Kauf nehmen musste, um an einen BH zu kommen?

Möglicherweise stammen ja die gesamten erbeuteten Habseligkeiten (dieses „Wort des Jahres“ 2005 passt doch hier wie Höschen auf … oder wie hieß nchmal dieser Satz, sagen wir Faust aufs Auge) nur aus einem eizigen Einbruch?

Eine andere Erklärung könnte sein, dass der Fassadenkletterer sich anfangs nicht sicher war, welchem speziellen Fetischismus er sich widmen solle. Dafür spräche die doch erschreckend geringe Zahl von nur 10 Damenstrümpfen, die anderen Fetischisten wiederum höchste Lust bereiten. Stellen Sie sich mal vor: 10 Strümpfe, das sind gerade mal 5 Paar – wenn sie überhaupt zu einander gepasst haben.

Sicher, vielleicht sind bei besagtem Bauarbeiter auch sehr viele Strümpfe auf unerklärliche Weise verschwunden, wie hier in den Blogs immer mal behauptet wird. Trotzdem, die Sache bleibt mir ein Rätsel, das auch nicht durch den Hinweis gelöst wird, der Mann stamme aus Hiroshima in Japan.

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1 Kommentar

  1. Anonymous 17. März 2007

    Ja, aber warum hast Du denn jetzt alle Kommentare gelöscht? 8|

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