Danke, Sankt Lucia

Jetzt muss ich mich doch mal bedanken. Bei all den wunderbaren, weltbekannten Besuchern, die in meinem Adventskalender Kommentare hinterlassen haben.

Bill Clinton, Michael Gorbatschow, Friedrich Wegert, Ringo Starr, Michaela May, Andreas Mattke, Mario Perini, das Christkind und sogar Helga Kleinschmidt waren da und haben nachgefragt, wo die neuen Türchen zum Advent sind. Der schöne Kalender endete nämlich scheinbar abrupt am 15. Dezember.

Nun, ich hätte das vielleicht ankündigen sollen, dass mein Adventskalender sich nach der lucia-indianischen Tradition richtet, derzufolge der Kalender 2 Tage nach Lucia, am 15. Dezember, gegen Abend geschlossen werden soll.

Dazu gibt es die bekannte Bauernregel:

„Ist zwei Tage nach Lucia der Kalender noch offen,
darfst du auf keine guten Tage hoffen“

An diese Regel haben sich die frühen Kalender immer gehalten, bis dann im Jahhre 1908 der erste gedruckte Adventskalender erschien, der leider diese schöne Sitte in Vergessenheit geraten ließ.

Luciaindianisch nennt sich die Tradition, weil sie entstand, als am 15. Dezember 1890 der legendäre Indianerführer Sitting Bull erschossen wurde und daraufhin die darob später heilig gesproche Alruna von Cham, Schutzheilige der Fieberkranken, einen Eid schwor, bis zum Heiligabend keinen Adventskalender mehr zu öffnen.

Im Heiligen Jahr 2000 ist dann dem Heiligen Isidor, Schutzheiliger für das Internet, die ebenfalls Heilige Rita von Cascia, Schutzheilige für aussichtslose Anliegen, in einer Vision erschienen und hat ihm vorgeschlagen, diesen Brauch auch auf Internetkalender anzuwenden, womit Isidor einverstanden war und den Befehl direkt an mich weitergegeben hat.

So geschehen an Sankt Lucia 2006.

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