… habe ich mir gegönnt, mich für zwei Stunden in Bockenheim vor eine Kneipe in die Sonne zu setzen, den ersten Ebbelwoi dieses Jahres (ich trinke ihn nur im Sommer und der ist ja heute) zu trinken, was zu essen und mein Buch zu Ende zu lesen.

Nebenan saß ein Paar und unterhielt sich angeregt. Sie kannten sich anscheinend noch nicht so lange, denn sie erzählten sich über ihren Glauben, redeten über Gott und ihr Verhältnis zu ihren jeweiligen Kirchen.

Ich musste mich arg bemühen, wegzuhören. Erstens, um nicht idiskret zu sein und zweitens wollte ich mir ja mal ein bisschen Relaxen gönnen und nicht heimlich arbeiten.

5 Kommentare

  1. Ich dachte, Pfarrer sind „berufen“? Und seit wann ist in der Freizeit heimlich Zuhören Arbeit? Arbeitet ein Mathelehrer dann auch, wenn er die Restaurantrechnung prüft?

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