Journal vom 30. Juli

An diesem Wochenende ist in Wittenberg der Deutsche Wandertag. Und am letzten Sonntag war der Internationale Pilgertag.

Unser nächstes „Urlaubsvorhaben“, soweit man bei Rentnern überhaupt von Urlaub sprechen kann, ist eine Pilgerreise. Wir wollen uns tatsächlich auf den Jakobsweg begeben.

Ich bin so froh und dankbar, dass ich nach meiner Herzoperation zum ersten Mal seit Jahren wieder ans Wandern denken kann. Bis dahin konnte ich nämlich keine Treppe mehr steigen und keinen Berg mehr hoch gehen, ohne zu japsen.

Und so sagte ich zur Liebsten: lass uns den Jakobsweg gehen. Solange wir das können. Natürlich nicht den Ganzen. Wir wollen ein Teilstück von ca. 250 km wandern, und zwar den „Camino Portugues“, den portugiesischen Weg. Der führt von Porto nach Santiago.

Letzte Woche hatten wir schon einen kleinen Vorgeschmack: als wir von der „Honigmühle“ durch das Mühlental nach Wetzlar gelaufen sind, kamen wir an diesem Schild vorbei:

Jakobsweg bei Wetzlar

Einmal abgesehen davon, dass jeder Weg ein Pilgerweg ist: durch Wetzlar führt tatsächlich ein alter Pilgerweg von Marburg über Wetzlar, Limburg und Oberlahnstein nach Trier und von da aus weiter nach Santiago de Compostela.

Zum Üben werden wir demnächst schon einmal das Teilstück über Braunfels bis Weilburg laufen.

+++

Heute geht’s aber erst mal tief in den Odenwald. Nein, nicht zu Fuß, sondern mit dem Auto. Meine beiden kleinen Geschwister hatten letzte Woche Geburtstag und da feiern wir ein bisschen.

Morgens soll ich Ihr dann mit „Lightroom“ helfen. Ungelogen fast vier Wochen – mit Unterbrechungen sitze ich jetzt am Entwickeln meiner Nordkapbilder. Heute bin ich endlich fertig geworden und Sie können Sie hier bestaunen.

 

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