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Neues aus Brehms Thierreich: Von Wildsäuen und Gurkentruppen

Heute mittag gibts bei uns etwas ganz Besonderes:

Wildsaurouladen

Zutaten
4 dünne Wildschweinschnitzel (à 180 g)
Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer
2 EL Senf, 1 EL Majoran, 1 TL Thymian, 4 Scheiben geräucherter Speck, 3 Zwiebeln

1 Gurkentruppe (2 Essiggurken)

1 Apfel – Mehl – Pflanzenfett – 2 Karotten – 1 kl. Sellerie – 1Glas Rotwein – 1/2 L Wildsauce – 1 EL Preiselbeermarmelade – Obstessig – Weinbrand – 1 Becher Crème fraiche

Wildschweinschnitzel unter fließendem Wasser abwaschen, trocken tupfen und dünn klopfen.
Salzen und Pfeffern. Senf mit Majoran und Thymian verrühren, die Schnitzel damit bestreichen.

Je 1 Scheibe geräucherten Speck darauflegen. 1 Zwiebel fein würfeln

Gurkentruppe in Scheiben schneiden

den Apfel schälen, entkernen und ebenfalls würfeln. Die Zwiebel, Essiggurken
und Apfel miteinander vermischen und gleichmäßig auf die Rouladen verteilen. Die Rouladen
zusammenrollen, mit Küchenschnur binden. Rouladen im Mehl wenden, Pflanzenfett im Bräter erhitzen und die Rouladen darin anbraten. Karotten, 2 Zwiebeln, Sellerie putzen, in Würfel schneiden, zu den Rouladen geben und kurz mitbraten.

Mit einem Glas Rotwein ablöschen und mit 1/2 L Wildsauce auffüllen. 1 EL Preiselbeermarmelade
unterrühren und die Sauce mit Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer und etwas Obstessig abschmecken.
Im vorgeheizten Backofen bei 200°C die Rouladen 60-70 Min. schmoren lassen. Fertige Rouladen
herausnehmen, Sauce mit Weinbrand verfeinern, 1 Becher Crème fraiche unterziehen. Nochmals aufkochen, abschmecken.

So mag ich Wildsäue und Gurkentruppen am Liebsten. Besonders lecker das Schwarzwild aus der Gegend von Wildbad Kreuth und die Gurken aus dem Berliner Spreewald.

Rezept aus der Broschüre „Natürlich Wild“ des Bayerischen Jagdverbandes

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3 Kommentare

  1. Sabi57 13. Juni 2010

    Gibt es was zu feiern bei Euch? Schönen Sonntag abend!

  2. Anonymous 13. Juni 2010

    das liest sich aber gut…jagst Du das Wildschwein gelegentlich selbst?

  3. Bogies 13. Juni 2010

    Auf jeden Fall werde ich’s Nachkochen – ne‘ Hand voll Pfifferlinge füge ich ausserdem noch hinzu, und, dann später zu Tisch, wird ein guter Bordeaux daneben stehen.

    Danke für das Rezept und einen schönen Gruß für Dich
    Jörg

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