In Porto – Beginn unseres Jakobswegs

Mittwoch, 30. Mai 2018 - Tag 1

Der erste Tag des Abenteuers Jakobsweg – Caminho Portuguese. Er hat sich auch gleich als ein Abenteuer erwiesen. Aber dazu später…

Mit dem Flieger ging es nach Porto, einer meiner Lieblingsstädte. Das erste Mal war ich 1982 hier, also vor 36 Jahren, seitdem immer mal wieder.

Mit der Metro fahren wir 35 MInuten in die Stadt. Direkt am „Trindade“ liegt unser Hotel sehr zentral. Ideal um einen kleinen Stadtrundgang zu machen.

Unsere erste Station ist das bekannte Café „Majestic“. Man sitzt sehr schön, aber die Preise sind inzwischen unangemessen hoch.

Im Café Majestic

Im Café Majestic

Glücklicherweise gibt es für mich zum akzeptablen Preis eine Mandeltorte und einen wunderbaren Portwein. Ich liebe Portwein, deshalb ist der ein Muss zu Beginn unserer Wanderung. Im Laufe des Tages werde ich noch e weitere trinken,

Die nächste Station ist der Bahnhof „Bento“ mit seinen typischen Kacheln aus dem Norden Portugals und seiner Jugendstilkonstruktion.

Im Bahnhof

Im Bahnhof

Eine Studentin in ihrer in Portugal noch durchaus üblichen Tracht lässt sich leider nur von hinten fotografieren.

Im Bahnhof

Im Bahnhof

Durch die Altstadt geht es weiter zum Douro. Hier ist die Heimat des Portweins, der von hier aus über England in die Welt kam.

Kathedrale

Kathedrale

Einige Stufen geht es hoch zur „Se“, der Kathedrale. HIer bekommen wir den ersten Stempel in unseren Pilgerausweis und wir sind glücklich.

Der erste Stempel

Der erste Stempel

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Für abends haben wir in der Facebookgruppe verabredet, wer an dem Tag dort ist und Lust hat, zur Kathedrale zu kommen und vielleicht zusammen etwas essen zu gehen. Bis dahin ist noch etwas Zeit, die wir in einer kleinen Kneipe bei einem Glas Wein verbringen.

Abends dann ist eine ziemlich große Gruppe zusammengekommen.

Gemeinsames Essen.

Gemeinsames Essen

Es war toll, zu sehen, was für unterschiedliche Menschen da zusammenkamen. Auch eine Reihe von jungen Leuten, die sich allein auf den Weg machen,

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Zurück im Hotel dann eine böse Überraschung: meine Kamera ist weg, Das wäre sehr bitter. Hastig suche ich die Telefonnummer des Restaurants heraus und rufe an. Zuerst versteht mich die Frau am Telefon nicht, dann „Wait…“. EIn junger Mann kommt ans Telefon. Ja, eine Kamera wurde gefunden. Eine „young lady“ habe sie mitgenommen.

Ich frage in der Facebookgruppe nach und erhalte sofort Antwort. Ich will die Kamera irgendwo abholen. Aber nein. Imke, eine gleichermaßen hübsche wie nette junge Frau, wahrscheinlich jünger als meine Tochter, besteht darauf, morgens auf ihrem Weg einen Umweg zu unserem Hotel zu machen.

Nochmal Danke, wenn Du das hier liest.

Am Douro

Am Douro

Portwein allgegenwärtig

Portwein allgegenwärtig

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2 Kommentare

  1. Imke Haase

    Hallo Horst Peter! War doch selbstverständlich und war auch kein allzu großer Umweg. 🙂
    Viele Grüße
    Imke

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