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In der Brusttasche zu tragen: die Mundorgel wird 60

Haargenau in die Brusttasche der "Kluft" passte die Mundorgel, die immer dabei sein musste. Schließlich gehörte "Singen" selbstverständlich zum "Vierklang" jeder Gruppenstunde: Singen - Spielen - Erzählen - Andacht.

In meinem Bücherschrank findet sich noch ein Exemplar aus den frühen 60er Jahren und eines von 1970.

Mundorgel

Dieses Jahr wird sie 60. Otmar Schulz hat dazu eine schöne Sendung im Deutschlandfunk gemacht, die ich hier mit dessen Erlaubnis wiedergeben kann.

Sendung "Und wie die Alten sungen"

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Guten Morgen, Welt

Guten Morgen am Samstag, 20. April

Im Spiegel sehe ich durchaus wieder ein bisschen besser aus. Naja, so wie vor der Augenentzündung halt. Also normal. "Besser" ist nicht unbedingt besser als gut.

Aber mir geht es nicht alleine so. Von Bonny Tyler, die immerhin ein ganzes Vierteljahr jünger ist als ich, musste ich heute in der Zeitung lesen, sie müsse sich immer länger schminken.. Das müsste ich auch, wenn ich noch besser aussehen wollte. Tue es ab nicht, weil ich die zugegeben etwas veraltete Vorstellung habe, dass Schminken nur den Frauen zustehe. Ich will ja auch nicht bei den Eurovision Song Contests auftreten. Da wird die Tyler am 18. Mai Großbritannien vertreten. Muss sie sich sicher lange Schminken vorher. "Zum Glück gibt's Botox", sagte sie. Das hab ich bisher auch noch nicht probiert.

Ob Jiromeon Kimura jemals von Botox gehört hat? Der ist gestern 116 Jahre alt geworden. Nachträglich wünsche ich ihm Glück, Gesundheut und langes Leben.

Sein langes Leben führt er darauf zurück, dass er täglich nur soviel esse, dass er "80% satt" sei. Aber wie weiß er das? Ich merke zwar, wenn ich satt bin - aber 80%? Ich werde mal forschen, ob es eine App dafür gibt. Fulltastic oder so.

Mit Staunen las ich heute, "Luca" sei der beliebteste Vorname in Deutschland. Da sieht man, dass ich leider nicht mehr regelmäßig in unserem Kindergarten sein kann. Vor ein paar Jahren hieß doch noch niemand so. Aber die Liebste bestätigt, in ihrer Schule gebe es Luca massenweise.

Übrigens werde ich heute Abend Kommissarin Lucas gucken. Weiß auch nicht, warum mir das gerade einfällt.

Apropos Krimi gucken. Im letzten Tatort wurde unsere göttliche Frankfurter Kommissarin Nina Kunzendorf alias Conny Mey ja endgültig verabschiedet. Mit viel Tamtam. Sie wollte etwas anderes machen?

Und was lese ich jetzt? Sie wird im NDR in einem Tatort mitspielen, weil sie ja nach Kiel auf die Polzeischule geht.
So eine untreue Tomate aber auch.

Nochmal zurück zu den Namen. Was die sich in dem Artikel hätten sparen können, war die Bemerkung, der Name "Horst" sei nicht mehr beliebt. Wahrscheinlich haben die das nur wegen mir geschrieben. Man hört ja neuerdings immer von personalisierten Nachrichten. Völlig falsch ist auch der Hinweis, dass sei ein beliebter Name der Nachkriegsgeneration gewesen.

Zwar war Horst in den Nackriegsjahten noch beliebt, aber das waren Überbleibsel der Nazizeit, wo er seine weiteste Verbreitung fand. Als "gemäßigter" Naziname hielt er sich noch ein paar Jahre. aber seit Mite der 50er Jahre schon nennt kein Mensch seinen Sohn mehr Horst. Obwohl es doch ein wuNdschöner Name ist, oder?

Die Augen sind zwar besser geworden. Dafür tut das Knie wieder weh. Sehr sogar. Das hat für Sie den Nachteil, dass ich still sitzen muss und nur die Finger bewegen darf. So bete ich denn mit Jesaja 35 (und Hebräer 12j

Mach fest die wankenden Knie

Einen gesegneten Tag wünsche ich Ihnen.

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Guten Morgen, Welt!

Guten Morgen am Sonntag, dem 14. April 2013

Kein schöner Blick in den Spiegel heute morgen.
Humpelnd habe ich mich dorthin bewegt.

Rote Augen, aber nicht vom Alkohol. Dick geschwollene Augenlider und verheulte Augen sind die Zeichen einer eitrigen Augenentzündung. Und nun starre ich mit meinen wehen Augen auf den Bildschirm, um Ihnen Guten Morgen zu sagen. So bin ich.

Wussten Sie, dass Humpeln mit geschwollenen Augen zu tun haben kann?

"Natürlich, kommt auf den Sturz an", sagen Sie, aber ich bin gar nicht gestürzt. Nein, ich habe sowohl eine Knieentzündung als auch eien Augenentzündung und beides hängt nach Ansicht der Ärzte wohl zusammen. Nicht schön das, gar nicht schon.

Da muss der gute Hirte eben einmal zu Hause bleiben, eine Kollegin ist kurzfristig eingesprungen und hält den Gottesdienst am Guten-Hirten-Sonntag Miserikordias Domini. Gut, dass mit dem Guten Hirten nicht wir Pfarrer gemeint sind, sondern der Herrjesus, der hoffentlich auch mich weiterhin behüten möge. Und Sie erst recht!

Spazierengehen soll ich nicht mit meinem geschwollenen Bein.
Dabei wäre das bestimmt schön an diesem sonnigen Tag. Wie bestellt das Wetter zum Tiburtiustag. Zugegeben, gehört habe ich heute zum ersten Mal von diesem Heiligen, aber der Tag wird in einigen Gegenden Deutschlands wohl gefeiert.

Am Tiburtiustag, alles grünen mag.
Tiburtius kommt mit Sang und Schall, bringt Kuckuck mit und Nachtigall.
Tiburtius kommt uns sehr gelegen, mit seinem grünen Blättersegen.

sind verheißungsvolle Bauenregeln für heute.

Herr, gib mir Mut zum Brückenbauen

dichtete Kurt Rommel vor genau 50 Jahren. Das schöne Liedchen hat der Heilige Benedikt von Avignon ganz wörtlich genommen. Es ist heute zwar schon genau 829 Jahre her, dass er starb. Aber einem Heiligen ist alles zuzutrauen. Und dem ganz besonders. Der Hl. Benedikt war nämlich Schafhirte, als er den Auftrag Gottes hörte, Brücken zu bauen.

Und weil er das nicht allein tun konnte, gründete er flugs die "Laienbruderschaft der Brückenbrüder" (fratres pontifices), baute als erste die Brücke von Avignon - Sie wissen schon: l'on y danse, l'on y danse - und dann viele andere. Die von Avignon heißt auch nach ihm Pont Saint-Bénézet.

Pont d

Benedikt von Avignon, Brückenbauer, starb heute vor 829 Jahren
Peter Behrens wurde heute vor 150 Jahren geboren
Carl Hagenbeck starb heute vor 100 Jahren
Simone de Beauvoir starb heute vor 27 Jahren
Alice Miller starb heute vor 3 Jahren

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