Prag-Impressionen I

Nach strahlenden Sonnenscheintagen in Frankfurt kommen wir bei Regen in Prag an. Das Taxi, das uns vom Flughafen abholt, haben wir per Internet von Frankfurt aus bestellt. Irgendwie unglaublich, oder?

Nach strahlenden Sonnenscheintagen in Frankfurt kommen wir bei Regen in Prag an. Das Taxi, das uns vom Flughafen abholt, haben wir per Internet von Frankfurt aus bestellt. Irgendwie unglaublich, oder?

Zuerst veröffentlicht am 26. November 2005 Dieser Beitrag erschien in meinem Blog vor 15 Jahren. Es passt gut, dass heute wieder ein Samstag ist. Inzwischen hat sich einiges geändert: Seit über 4 Jahren bin ich im Ruhestand und lebe jetzt…

tusk hieß eigentlich Eberhard Köbel und war eine der prägendsten und schillerndsten Persönlichkeiten der Jugendbewegung. Heute, am 1.11., gründete tusk 1929 die dj 1.11., die "autonome jungenschaft vom 1.11.". Ausgesprochen wurde das natürlich auch anders, nämlich de-jott-eins-elf.

Natürlich hatte man uns verboten, in den Trümmern zu spielen. Und dass es gefährlich war, das wussten wir selbst.
Aber wir spielten nicht in den Trümmern. In den Trümmern kämpften wir uns durch Dickicht, kletterten über Geröll und manchmal auf Stahlträgern über dunkle Höhlen.

Am Sonntag gab es drüben in meiner Sonntagsküche mal wieder „ausländisches“ Essen. Das ist heute ja nichts Besonderes mehr. Eher im Gegenteil: der Trend geht in Richtung „Regionale Küche“. Aber Anlass für mich, mal über die Geschichte des „ausländischen Essens“…

Ich hätte nicht damit gerechnet, dass ich ihn bekomme, mein Fahrlehrer auch nicht. Aber der Prüfer hatte wohl einen guten Tag oder er mochte hübsche junge Männer wie mich. Jedenfalls bekam ich den den Lappen ausgehändigt. So nannte man damals…

Als Kind habe ich alles gelesen, was ich in die Finger bekam. Sobald ich lesen konnte und das ging schnell. Onkel Werner hat sein Leben lang jedem erzählt: „Der konnte als Kind die Zeitung von hinten lesen“, damit meinte er,…

„Er ließ das Wasser laufen, hörbar, während er sich mit einem Handtuch die Hände abrubbelte“ (Jonathan Franzen, Die Korrekturen) Er ließ das Wasser laufen, hörbar, während er sich mit Kamille die Hände abrubbelte. Er hoffte, Camilla würde ihn nicht hören.…
Opa war der erste Tote, den ich sah. Mein lieber Opa. Mutti ging in die Schule und sagte dem Lehrer, dass wir zur Beerdigung fahren müssen. Er wollte das erst nicht erlauben, aber Mutti setzte sich durch. Natürlich. Wir fuhren…
Wie gerne hätte ich eine Freundin gehabt. Aber es ging nicht. Ich hätte mich nie getraut, sie mit zu uns nach Hause zu bringen. Meine Geschwister machten das, aber ich habe mich viel zu sehr für den Hinterhof geschämt, in…