Zwei Stück Fernsehgeschichte

An „zwei Stück“ Fernsehgeschichte habe ich heute morgen gedacht.

Ich habe mir angewöhnt, jeden Morgen zu sehen, was an diesem Tag im Laufe der Jahrhunderte geschehen ist, wer geboren und wer gestorben ist.

Zugegeben, ein bisschen verrückt ist es, mit sowas seine Zeit zu verbringen. Aber es macht Spaß und ist interessant. Ich kann mein Halbwissen zu manchen Ereignissen und Personen zu einem Immer-noch-nicht-Halbwissen anreichern.

Und nebenbei finde ich schöne Zitate, die ich dann twittern und facebuxen und manchmal auch Ihnen hier zum Besten geben kann.

Heute wurde ich auf unterschiedliche Weise also an zwei Stück Fernsehgeschichte erinnert.

Die Reporter der Windrose

In meiner Kindheit, als Fernsehen noch ein Abenteuer war, zu dem man sich zu Geyers im Vorderhaus aufmachen musste, durfte ich natürlich nur das Kinderprogramm sehen. das begann um 17 Uhr und endete mit dem Sandmännchen.

„Reporter der Windrose“ war wohl die einzige Reihe, bei der ich meine Eltern überreden konnte, mich mit zum Geyerschen Fernseher zu nehmen.

Die Reporter der Windrose brachten Reportagen aus aller Herren Länder, wie man so treffend sagte, und die waren informativ und unterhaltsam.

Peter von Zahn war der Bekannteste unter ihnen und auch ihr Begründer.

In anderen Reihe brachte er uns „Bilder aus der neuen Welt“ in die Wohnstube. Unglaublich heute: mit neuer Welt hat man damals Amerika (und mit Amerika selbstverständlich die USA) gemeint. „Bilder aus der farbigen Welt“ kamen aus Südamerika und Afrika.

Peter von Zahl wurde heute, am 29. Januar, vor 98 Jahren geboren. Er starb 2001.

Dallas

An Dallas dachte ich heute über einen Umweg. Heute vor 6 Jahren starb Ephraim Kishon. Über ihn müsste ich einen eigenen Blog schriben. Mach ich auch mal, aber heute nur dieses Zitat:

Gott sieht alles – außer Dallas

Als ich dies heute morgen bei Facebook postete, wandte ein geschätzter Facebookfreund ein:

Die erste Staffel von Dallas war doch Klasse! Er hat sicher heimlich doch ab und zu geschaut.

Ich musste ihm Recht geben. ich weiß freilich nicht, welche Fernsehsendungen Gott bevorzugt. ich weiß zwar, dass er fern sieht, nehme aber an, dass er dazu keines Apparates bedarf.

Ich meinerseits jedenfalls habe seinerzeit fast keine Sendung verpasst. Das war freilich zwei besonderen Umständen zu danken.

Erstens kam ich damals jeden Dienstag irgendwannn nach 21 Uhr müde nach Hause, erschöpft von meiner Arbeit damals in einer Beratungsstelle für Selbstmordgefährdete.

Und zweitens war unsere Tochter damals ein Baby und meine Frau ihrerseits saß erschöpft vor dem Fernseher.

Was gab es da Schöneres als diesen Fiesling J.R. zuzugucken. So fies war vorher keiner, fand ich. Herrlich.

Wer weiß, vielleicht hat sich der liebe Gott auch über ihn amüsiert.

Zwei Stück Fernsehgeschichte

4 Gedanken zu „Zwei Stück Fernsehgeschichte

  1. Sandmännchen erinnere ich. Dallas ist nur dem Name nach, Begriff. Beruf Bäuerin geheiratet, kamen drei Pflegekinder in kurzer Abfolge.
    Wenn ich recht erinnere waren damals schon vorher die zwei TV´s kaputt gegangen. Dabei blieb es. Erst 1990 schaffte ich ein Neues an. Aber ich habe nie viel gekuckt.

    Meine Erinnerung.
    29.01. hiesige Zeitrechnung, war Geburtstag d. urk. Vaters. Mutter war einen Tag jünger. Die haben im Saatbett gebeetet.
    Irgendwie schade, dass sie so gut wie nichts schrieben.

  2. Ja Dallas war cool, ich glaub Dienstags abends, ich saß auch erschöpft wegen 1 bis 2 Kindern vor dem Fernseher, weiß nicht mehr wieviele es damals waren, jedenfalls mehr wie eins!lg

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