Ich kenne Doris Dörrie

„Doris Dörrie halt“ schreibt Chirstiane im Kommentar zu „Ich kenne das Leben“. „Einfach nur schön. Witzig. Traurig. Anrührend. Poetisch. Kraftvoll. Doris Dörrie halt“. Womit sie natürlich den Film und nicht Doris Doerrie selbst meint.

Jetzt muss ich Ihnen etwas erzählen, was Sie wahrscheinlich umhaut: Ich kenne nicht nur das Leben, sondern ich kenne auch Doris Dörrie.

Einen Abend lang haben wir am Meer gesessen, Wein getrunken, was Gutes gegessen und gequatscht. Eine junge, hübsche Frau. Wusste gut zu erzählen und hatte ein tolles Lachen.

Jetzt Sie: „Jung ???? – Sooo jung ist die doch auch nicht.“

Haben Sie Recht, nächste Woche wird sie 55. Aber dass wir da den Abend am Meer verbracht haben, ist ja auch schon 26 Jahre her.

Es war bei Maria im Valle. Wem das jetzt nichts sagt: „im Valle“ sagten die Insider zu „Valle Gran Rey“ auf Gomera. Und Maria war die angesagteste Kneipe. Hier bei Maria waren die ersten Inselfreaks eingekehrt und Maria ist heute noch Dreh- und Angelpunkt der Insel.

Ich hatte noch nie etwas von Doris Doerrie gehört. Obwohl sie schon ein paar Filme gedreht hatte. Einen gerade erst.

„Der ist aber sogar in Frankfurt schon gelaufen“, meinte sie, und wenigstens hatte ich den Titel gehört: „Mitten ins Herz“

Was für ein schöner Titel für einen so schönen Abend, gell.

Im Jahr darauf kam dann ihr „Männer“ heraus. Und ich war stolz wie Oskar: Die kenn ich!

Wie schade, dass an dem Abend meine Frau dabei war.

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