Streben nach Glück IV

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Seelisch wird mit zwei e geschrieben – glückselig nur mit einem e. Es ist falsch geschrieben“, erklärt Chris seinem Sohn Christioher, was da am Fenster seines Kindergartens steht.

Da hat der Übersetzer Glück gehabt: denn eigentlich steht da an der Hauswand „Happyness“ und es muss „Happiness“ heißen.

Ja, hat uns unser Englischlehrer damals erklärt: es gibt einen Unterschied zwischen „happy“ und „happiness“. Vielleicht haben die ersten Übersetzer der Unabhängigkeitserklärung deshalb auch „happiness“ mit „Glückseligkeit“ übersetzt.

Warum heißt der Film dann im Deutschen nicht „Streben nach Glückseligkeit“. Vielleicht, weil er das Publikum nicht angezogen hätte?

Oder, weil der Begriff „Glückseligkeit“ vielleicht doch ein bisschen hoch gegriffen wäre für den Erfolg, ein Börsenmakler gworden zu sein?
Sicher ist es das. Glück und gar Glückseligkeit beruhen auf anderem als Geld.

Aber für einen wie mich, der in relativ armen Verhältnissen aufgewachsen ist, ist das auch „self-evident“, dass ein Vater Glück darin sucht, dass sein Kind glücklich ist und er es schier nicht ertragen kann, wenn es in Armut lebt.

Aber Christopher meistert das schon. Und wenn er seinem Vater dann sanft ans Kinn greift und im Einschlafen sagt: „Du bist ein lieber Papa“, kommen einem doch fast die Tränen.

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1 Kommentare

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