New York. Der dritte Tag.

Beim Warten auf die Fähre habe ich gestern meine gute Lesebrille verloren. Ich muss wohl beim Objektivewechseln die Brille statt in die Brusttasche daneben gesteckt haben.
Seite für Reisen, Fotografie und Gott und die Welt
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Beim Warten auf die Fähre habe ich gestern meine gute Lesebrille verloren. Ich muss wohl beim Objektivewechseln die Brille statt in die Brusttasche daneben gesteckt haben.

Dafür, dass wir am Tag zuvor um 5.30 Uhr MEZ aufgestanden sind und erst nach Mitternacht New Yorker Zeit ins Bett kamen, also über 24 Stunden auf den Beinen waren, waren wir am zweiten Tag ganz schön fit.

Jedenfalls für die Liebste stimmt das. Ich war schon einmal hier. Vor fünfundzwanzig Jahren. „New York musst Du gesehen haben“, sagte ich zu ihr.

Heute ist der Todestag von gleich zwei großen Männern der Humanistischen Psychologie Geburtstag. Beide habe ich sie nie persönlich erlebt.

Ob sich meine Mutter wohl noch an mich erinnert? Diesen Eintrag schrieb ich ihr in ihr Poesiealbum, das ich irgendwo fand. 1958 war ich in der ersten Klasse. Tiefen Einblick in unsere Familienverhältnisse gibt auch der Eintrag meines 2 1/2…

Befreiung vom Nationalsozialismus? Mein Vater hat das zum Beispiel anders empfunden. Für ihn brach eine Welt zusammen. Geboren noch zu Kaisers Zeiten, ist er mit 16 zur Hitlerjugend gekommen. „Gekommen“ ist das richtige Wort, denn sein Jugendverband, die „Christdeutsche Jugend“,…

"Unser" Arzt war verzweifelt:
"Was, Frau Wiechmann ist noch nicht da? Das Kind kann doch jeden Moment kommen." Frau Wiechmann war unsere Hebamme, den Namen des Arztes habe ich längst vergessen.

Heute ist Tag des Bieres. Ich ahnte nicht, dass es sowas gibt. Aber verdient hat es das Bier ja, dergestalt geehrt zu werden.

Hast du jemals etwas so bildschön zusammenbrechen sehen? Der erlösende Satz nach der Katastrophe, bevor der Tanz beginnt.