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Was für eine dumme Stadt IV

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Da saß unser Jona also missmutig vor seiner selbtgebauten Hütte

und guckte auf die Stadt hinunter. In ihm kochte es immer noch.

Das einzige, was ihn etwas von seinem Zorn runterbrachte, war die Tatsache, dass er nicht in der prallen Sonne sitzen musste. Da ging es Jona wie mir. In der Sonne lässt es sich nur im Schatten aushalten.

Aber es kam noch besser.

In Windeseile wuchs ohne sein Zutun neben ihm eine große Staude und die spendete ihm jetzt wirklich Schatten. So ließe es sich eigentlich leben, während die blöden Ninivesen immer noch in ihren Säcken da in der heißen Sonne rumliefen.

Was Jona nicht wusste: Die Staude hatte der liebe Gott schnell mal wachsen lassen – aber nicht, um Jona etwas Gutes zu tun. Im Gegenteil.

Die Tragödie begann erst wirklich, als die Staude ihm endlich Schatten spendete. Gerade, als Jona anfing, sich wieder ein bisschen seines Lebens zu freuen, begann sein größtes Unglück.

Es kam buchstäblich über Nacht. Nicht umsonst wird die Stunde der Morgenröte ja auch Morgengrauen genannt. In dieser Stunde schickte Gott einen kleinen Wurm.

Wie er Jona nach Ninive geschickt hatte, so hatte er ihm jetzt diesen Wurm hinterhergeschickt und ihm den Auftrag gegeben, östlich von Ninive die Hütte des Jona zu suchen und die Staude vor dem Haus zu stechen.

Grausam, denn von Würmen gestochene Stauden verdorren auf der Stelle.

Als Jona am Morgen vor seine Hütte trat,

traf ihn fast der Schlag. Er ahnte nicht, was jetzt noch kommen sollte.

Jetzt schickte Gott nämlich noch einen heißen Ostwind mit Spezialauftrag Jona auf den Weg und befahl der Sonne, Jona auf den Kopf zu stechen-

Jona ermattete: „Ich will lieber tot sein als leben“, sagte er und blieb einfach am Boden vor seiner Hütte liegen.

In diesem Moment hörte er Gottes Stimme.

Was die ihm sagte und was sich Gott dabei gedacht hat, lesen Sie (so Gott will und ich Zeit habe) morgen. Vielleicht sogar noch heute.

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