Aus meiner Kladde… 01 Bei den Vögeln

Gestern waren wir bei den Vögeln. Das hatten wir uns schon eine Zeit vorgenommen. Jeden Abend verfinstert sich der Himmel und staut sich der Verkehr in Haiger-Steinbach.
Seite für Reisen, Fotografie und Gott und die Welt
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Gestern waren wir bei den Vögeln. Das hatten wir uns schon eine Zeit vorgenommen. Jeden Abend verfinstert sich der Himmel und staut sich der Verkehr in Haiger-Steinbach.
Zum Geburtstag bekomme ich von der Liebsten eine Kamera. Mein Geburtstag ist zwar erst in einem Monat, aber ich habe sie etzt schon. Benutzen darf ich Sie aber noch nicht...
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Kommentare

Über diesen Blog Den Blog „nichtallzufromm“ gibt es seit Oktober 2005, damals noch auf blog.de, einer inzwischen nicht mehr existierenden Bloggergemeinschaft. „Gedanken über Gott und die Welt, zum alltäglichen Geschehen und was einem kritischen, (nicht über-) frommen Menschen so auf-…
1.
"Weihnachtsgans flüchtete vor Bräter" las ich heute in der Zeitung. Erst las ich darüber hinweg. Doch dann ein Stutzen. "Weihnachtsgans"? Schreiben wir nicht schon den 6. Januar?
Man sagt doch sogar, nichts sei so alt wie die Meldung von gestern. Und dann eine von vor 12 Tagen? Solange ist Weihnachten doch schon her. Jedenfalls, wenn man den ersten Weihnachtstag rechnet, am 2. kommen ja nur noch die Reste der Gans auf den Tisch.
Nach genaueren Lesen kann ich Ihnen sagen: besagte Gans war nicht an Weihnachten geflohen, sondern erst am Vortag. Aber an Weihnachten war sie auch schon mal geflohen. Deshalb kannte die Polizei sie schon.
So weit, so gut. Was mich ausgesprochen traurig macht, ist, dass die arme Gans auch 12 Tage nach Weihnachten immer noch als Weihnachtsgans angesehen wird. Einmal Weihnachtsgans, immer Weihnachtsgans. So einfach macht es sich die Lügenpresse.
2.
Womit wir bei Pegida wären. "Lügenpresse" beschimpften Demonstranten Journalisten. "Warum habt ihr uns dann gerufen?", konterten die.
Umgekehrt: wieviel Platz die Presse Nachrichten über Pegida einräume, empörte sich ein Twitterer. Wieviel Aufmerksameit ihr Tausende von Gegendemonstranten schaffen, wäre ja auch eine Frage,
3.
Einmal Weihnachtsgans, immer Weihnachtsgans. Einmal Dreikönigstreffen, immer Dreikönigstreffen. Einmal FDP, immer FDP. Sollte man denken,
Für das Dreikönigstreffen mag das ja stimmen. Das gibt es sage und schreibe seit 1866. (Auszug sgenommen die 12 Jahre Naziherrschaft). Obwohl man selbst da auf der Homepage liest, es sei bedroht.
Aber jetzt gibt es eine neue FDP. Eine in Magenta. Genial. Wie der Frankfurter Fernsehturm mal war. Früher.
Lila hatte ich die Farbe auf Twitter fälschlich genannt und getwittert:
Ein "leidensfähiger Liberaler", wie er sich selbst beschreibt, konterte.
Bin ich mal gespannt, ob sich neue Hildegard Hamm-Büchers finden.
4.
Die Weihnachtsgans habe es bis zum Eingang zum Hallenbad geschafft, hieß es in der Zeitung. Was sie da wollte,war nicht zu erfahren. Welche Farbe die Eingangstür hatte, auch nicht.
5.
Ich gehöre ja zu der Generation, die sich gerade erst an das Blau-Gelb der F.D.P. gewöhnt hat. Und die Punkte. Damals, als sie alte Zöpfe abschneiden wollten. Und jetzt Magenta. Wie das Radlerteam von Telekom sellemal.
6.
Apropos alte Zöpfe abschneiden: heute habe ich mein Büro ausgeräumt. Woran man sieht, dass Epiphanias in Hessen kein Feiertag ist. Und, dass alles ein Ende hat.
7.
Außer der F.D.P. - Ich fürchte sogar, glücklicherweise.
1.
Die Liebste hat noch Ferien. Das letzte Mal, am 30. Januar geht sie in Pension. Ich bin im Studienurlaub, also konnten wir ausschlafen. Mit dem 10.37 bin ich dann nach Hause gefahren.
Unterwegs Halt auf offener Strecke. Nach einer Wartezeit weiter. Nochmal Halten. Dann außerplanmäßiger Stopp in Butzbach. Ansage:
"Aufgrund einer technischen Störung an der Kupplung..."
Na, was für eine Störung denn sonst? Biologisch, seelisch, geistig, spirituell? Oder gar sexuell? Bei einer Kupplung vielleicht nicht auszuschließen.
2.
In der Zeitung stutze ich wieder bei einer Formulierung:
Furchtloser Raubüberfall
Habe ich ja noch nie gelesen, dass Räuber als furchtlos dargestellt werden. Höchstens mal im Märchen. Schinderhannes oder Robin Hood. Aber bei einem Überfall auf einen Supermarkt?
Was soll ich sagen - es hieß nicht "furchtlos", sondern "fruchtlos". Hatte mich verlesen. Aber ein "fruchtloser Raubüberfall"? Ist doch eigentlich auch merkwürdig.
Bezeichnet man als "Frucht der bösen Tat" nicht eher die Strafe, ob sie nun auf den Fuß folgt oder mit Gottes langsam aber sicher mahlenden Mühlen? Soll diese verruchte Tat wirklich fruchtlos bleiben?
Vielleicht hat auch eher ein furchtloser Schreiberling den fruchtlosen Versuch unternommen, eine originelle Überschrift zu finden.
3.
Wussten Sie eigentlich, dass im 17. Jahrhundert die "Fruchtbringende Gesellschaft" gegründet wurde? Die bemühte sich um die Deutsche Sprache.
4.
Die Frucht seiner bösen Tat erntete in Rödermark jedenfalls ein Einbrecher, der auf der Terrasse in eine Wassertonne gestürzt ist. Wie das passiert sein, berichtet die Polizei nicht. Jedenfalls sei er durchnässt geflohen.
5.
Auch der stadtbekannte Waffenhändler gestern Abend im Tatort musste die Früchte seiner bösen Taten ernten. Nachdem ihn Bibi und Moritz nichts anhaben können, weil er zu mächtig ist und zu viel Geld hat, wird er von Mossadagenten erschossen.
Die beiden Hübschen lüpfen kurz ihren Motorradhelm, damit sie erkannt werden. Aber sie wissen, dass Eisner ihnen einfach alles nachsieht und fahren fröhlich davon.
"Selbstjustiz" steht heute in der Zeitung. Von wegen! Wer - wie ich - nicht nur begeistert Tatort guckt, sondern auch die Thriller von Daniel Silva über den israelischen Geheimdienst verschlingt, kennt die beiden Top-Auftragskiller auf dem Motorrad genau. Keine Selbstjustiz, sondern eine Hinrichtung.
6.
Hingerichtet wurde heute vor 488 Jahren auch der Täufer Felix Manz. Er wurde ersäuft. Von den Reformierten Zwinglianhängern. Eines der düsteren Kapitel der evangelischen Kirchengeschichte.
Im Gesangbuch der Amischen ist bis heute ein Lied enthalten, das er kurz vor seinem Tod noch dichtete.
Bey Christo wil ich bleiben
Mit lust so wil ich singen,
mein hertz frewt sich in Gott,
Der mir vil kunst thut bringen,
dass ich entrinn dem Todt
Der ewiglich nimmet kein endt.
Jch preiss dich, Christ vom Himmel,
der mir mein kummer wendt
7.
Apropos Hinrichten. Heute vor 94 Jahren wurde Friedrich Dürrenmatt geboren. Und der schrieb:
Niemand köpft leichter als jene, die keine Köpfe haben
Meine Kleine hat mir zu Weihnachten eine Flasche Gin geschenkt. Hab ich mir gewünscht. Man muss sich ja schließlich auf dem Laufenden halten. In dem Fall im wahrsten Sinne des Wortes.
Alle Welt trinkt schließlich Gin. Ich mache zwar grundsätzlich nie das, was alle machen, aber probieren muss man mal.
Sie müssen wissen, dass ich von Alkohol eigentlich nichts halte, sofern er mehr als sagen wir mal 12 Vol.-% hat. Alles, was irgendwie stärker ist, kostet mich immer Überwindung.
So habe ich zwar sogar verschiedene Flaschen guten Whisky zuhause und die schmecken mir auch nicht wirklich schlecht. Aber die Gläser, die ich bisher davon getrunken habe, kann ich an den Fingern einer Hand zusammenzählen.
Wenn ich ehrlich bin: schon beim Geruch von härterem Alkohol muss ich mich schütteln und jedes seltene Glas ist für mich sowas wie eine Mutprobe. Nur in Gesellschaft und nur, wenn ich extrem gut drauf bin.
Aber ein richtiger Mann braucht einfach einen Lieblingsalkohol. Das ist ein Naturgesetz.
Also dachte ich, probier ichs doch mal mit Gin.
Wie ich so bin, habe ich erst mal recherchiert. Im Internet bin ich auf zwei schöne Seiten gestoßen mit den schönen Namen gin-nerds und ginspiration. Klingt doch verheißungsvoll.
Und so war ich angenehm überrascht, als die Kleine dann Heiligabend mit einem 24 von beefeater erschien.

Gute Wahl. Naja, der Freund ist Barkeeper.
Gestern hatte ich dann gleich Gelegenheit, bei einem Freund den gleichen Gin zu probieren. Natürlich mit Tonic gemischt erst mal.
Ich muss Euch sagen: schmeckt wunderbar. Könnte mein Lieblingsgetränk werden.
Jetzt bastle ich noch an dem für mich richtigen Mischungsverhältnis, was angeblich irgendwo zwischen 1:1 und 1:4 liegen soll, begebe ich mich auf die Suche nach dem besten Tonicwater, wobei Schweppes schon ganz gut ist und freue mich auf einen neuen Freund.
Wie jedes Jahr. Einmal vor Weihnachten zum Weihnachtsmarkt in Marburg. Nichts Großes. Ein paar Stände am Marktplatz, vor allem für den Glühwein. Aber eine schöne Stimmung, trotz vieler Menschen. Oder deshalb?
Dieses Jahr essen wir nicht in der "Sonne" Gans, sondern gegenüber bei einem schwedischen Lokal. Nett eingerichtet, wirkt nicht wie Marburg sondern eher wie Nordseeküste. Also essen wir Fisch. Schmeckt wunderbar.
In der Sonne gegenüber haben vor über 40 Jahren oft nach dem Seminar gesessen. Vor allem Christian Gremmels ist hier gerne hingegangen, erinnere ich mich. Assistenzprofessor damals, heute längst im Ruhestand.
Als wir aus dem Lokal kommen, kräht am Rathaus gerade der Gockel, wie jede Stunde.
Pflicht ist ein Besuch in der Buchhandlung Elwert. Seit zwei Jahren gehört sie zu Lehmanns Media. Ein bisschen wehmütig sehe ich, was es hier noch an "Theologie" gibt. Zu meiner Studienzeit zwei Räume, jetzt noch ein halbes Regal.
Auch den Elwertschen Aufzug von der Unterstadt in die Oberstadt gibt es nicht mehr. Stattdessen fahren wir mit dem Parkhausaufzug. Das sind eigentlich zwei Aufzüge, verbunden durch einen Glassteg. Führen vom Pilgrimstein zur Wettergasse.
"Muss man lange warten...", sagt eine Frau am Aufzug, "aber der ist ja auch schon uralt". Sowas. Früher gab's den noch nicht. Aber ich bin ja auch schon uralt.
Krank wie ich gerade bin, konnte ich heute vom Bett aus die Feierstunde des Bundestages zum Mauerfall vor 25 Jahren angucken.
Im Großen und Ganzen war sie so, wie ich es erwartet hatte: staatstragend. Die Reden wiederholten, was wir seit Tagen im Fernsehen sehen, wo immer wieder an diese ja wirklich aufregenden Tage erinnert wird. Zum Teil etwas auf die Tränendrüse gedrückt, auch auf die eigene. Die von allen - nach meiner Wahrnehmung - gesungene Nationalhymne kunstvoller inszeniert.
Den dramaturgischen Höhepunkt bildete die kurze Rede von Wolf Biermann. Beeindruckend - aber misslungen. Eine wirre Rede mit nur einem Inhalt "Ich Drachentöter - Du elender Rest".
Eigentlich sollte Biermann gar nicht reden, nur singen. Dass Biermann nie "nur singt" weiß man. Das kleine "Scharmützel" zwischen Lammert und ihm war wohl eher eine vorgesehene Regieanweisung. Pro forma gerügt, entlastete Biermann Lammert von seiner Geschäftsordnungsverantwortung.
Es kam dennoch zu keinem Eklat. Der Begriff wurde zwar schon in der ARD-Ankündigung verwendet und dann von den Medien aufgegriffen. Nein, von einzelnen Zwischenrufen abgesehen, blieb alles ruhig.
Wirr war vor allem die Diskrepanz zwischen Ankündigung und Inhalt. "Den Drachen habe ich längst getötet. Auf Tote einschlagen, das wäre unanständig". So ähnlich hatte er es noch vor dem Auftritt gesagt.
Hätte er es dabei belassen, wäre es gut gewesen. Aber stattdessen erklärte er erst den Drachen für tot, um ihn dann doch noch zuzuschlagen. Mit immer gleichen Worten.
Nein, kein gelungener Auftritt, lieber Wolf Biermann. Das einzige, was man ihm zu gute halten kann, ist, dass er nun einmal so ist. Ein authentischer Mensch, manchmal poetisch, manchmal musikalisch. Immer standhaft.
Dass es zu keinem Eklat kam, ist vor allem Gregor Gysi zugute zu halten. Der ist ein Meister des Wortes. Ich bin sicher, er musste sehr an sich halten, um nicht wesentlich wortgeschliffener den Drachenkampf aufzunehmen.
Seine Rede war von Sachlichkeit geprägt. Sie ist in der Berichterstattung untergegangen. Dabei enthielt sie zum Beispiel das Bekenntnis "Nein, die DDR war kein Rechtsstaat".
Er beschränkte sich darauf, daran zu erinnern, dass es einige - wenige - Dinge gibt, die die ehemaligen Bürgerinnen und Bürger im Osten als besser empfanden.
Gysi hätte anders gekonnt. Nicht umsonst wurde er zum besten Redner des Wahlkampfs 2013 gekürt. Aber eing guter Redner weiß auch,, was wann geht. Mehr wäre an diesem Tag nicht gegangen.
So gab es auch bei seiner Rede keinen Eklat. Keine Buhrufe. Keine Beleidigungen. Gemeinsam die Nationalhymne gesungen, die einen vielleicht etwas zähneknirschend, wenn das geht.
Im Internet, auf Twitter, vor allem tobt inzwischen der Kampf. Biermann wird aufs Übelste beschimpft. Gysi auch. Beide haben das nicht verdient.
Nun gut, ich habe noch fast zwei Jahre zu arbeiten. Aber ab Januar wird das eine neue Arbeit sein. Jetzt mache ich so ziemlich alles in meinem Amt zum letzten Mal.
Letzte Woche war ich das letzte Mal mit meinen Kolleginnen und Kollegen auf Fortbildung. Fünf Tage Amsterdam. Lehrreich und schön. Sie haben sich schon mal verabschiedet.
Heute bin ich zum letzten Mal auf der Dekanekonferenz. Auch hier wird es eine Verabschiedung geben.
Gestern war das letzte Mal, dass ich einen Pfarrer im Gottesdienst in sein Amt eingeführt habe. Schade - eine Aufgabe, die ich immer sehr, sehr gerne übernommen habe.
Ich habe über die gestrige Tageslosung gesprochen:
Wir demütigten uns vor unserem Gott,
um von ihm eine Reise ohne Gefahren zu erbitten
.
Das hätte auch mir gelten können. Älter werden ist eine Reise voller Gefahren.
Nicht, dass ich mich mit meinen 63 schon alt fühlen würde. Aber jedes Aufhören ist zur Zeit für mich ein Hinweis auf das Ältere werden. Ein Loslassen von dem, was man gerne getan hat, was man gekonnt hat, worauf man auch stolz war.
Nein, dem Aufhören wohnt kein Zauber inne. Dem neuen Anfang vielleicht. Das wird sich zeigen. Im neuen Amt demnächst, im Ruhestand dann erst recht. Erst einmal ist es ein Aufhören.
Erst einmal gilt aber nicht "Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne", sondern nur das
...sich in Tapferkeit und ohne Trauern in andre, neue Bindungen zu geben...
Und wieder ist es die Tageslosung, diesmal die für heute, die mich anspricht:
Denkt nicht an das Frühere und achtet nicht auf das Vorige!
Denn siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr's denn nicht?
Nein, lieber Gott, noch erkenne ich es nicht.
Aber du wirst es recht machen,
Mein Freund Archimandrid Athinagoras, schrieb heute auf Facebook:
Ich bin empört und schockiert über die Ereignisse im Irak. 25.000 Christen in der Stadt Mossul mussten wählen zwischen Konvertierung zum Islam, Jiya (schwere Steuern für nicht Muslime) und Tod. 25.000 Christen haben die Stadt bis gestern Abend verlassen. An den Kontrollposten wurden sie ihren letzten Habseligkeiten beraubt. Es gibt keine Christen mehr in Mossul.
Soll ich klagen? Wer wird meinen Klag hören?
Soll ich schreien? Wer wird meine Stimme wahrnehmen?
Soll ich weinen? Wer wird mir die Tränen abwischen?
Heute ist es Mossul, morgen ist es Beirut, übermorgen vielleicht Athen und dann??? Wer ist als nächstes dran? Wie soll ich wieder meine muslimischen Brüdern und Schwestern wieder vertrauen, wenn ich im innersten von der Ohnmacht ihrer selbst gegenüber den Salafisten in unserem Lande überzeugt bin und ich die Angst habe, dass ich vielleicht auch morgen vor der Wahl stehe: Salawat, Jiya oder Tod?
Gott möge alle Märtyrer unter dem islamischen Schwert am Ort der Erquickung aufnehmen.
Ich bin zutiefst von den Politikern unseres Landes enttäuscht.
Ich bin zutiefst von den Kirchen unseres Landes enttäuscht.
Ich bin zutiefst vom Schweigen der Muslime unseres Landes enttäuscht.
Was erwartet uns morgen?
Wo bleibt die Vernunft in dieser Welt?
Wer ist verpflichtet zu handeln?
Ich bete, dass Gott uns Einsicht gibt.
Ich bete, dass Gott uns beisteht.
Ich bete, dass Gott uns Sein Erbarmen schenkt.